Innsbrucker Jus-Professor ließ Studierende neun Stunden warten, TU-Wien-Studierende werden mit falschen Daten versorgt.

AG-Bundesobmann Rohr: "Studieren in Österreich beinhaltet offensichtlich mutwilliges Wartenlassen und Falschinformationen."

Innsbruch/Wien (OTS) - Die sehr erfolgreich angelaufene
"Education: (Im)Possible"- Kampagne der AktionsGemeinschaft (AG) fördert immer mehr unnötige Missstände auf Österreichs Unis zutage. Auf Österreichs westlichster Universität, der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, ließ ein Jus-Professor die Sudierenden mehr als neun Stunden warten, ehe sie zur Prüfung antreten konnten. Dazu AG-Bundesobmann Rohr: "Offensichtlich betrachtet der Professor seinen Job bei der Uni als zweitrangig, anders lässt sich so ein Verhalten gegenüber Studierenden nicht erklären." Die besagte Prüfung war für 10 Uhr anberaumt Als nach einer Stunde noch immer kein Professor eingetroffen war, erkundigten sich die Prüflinge beunruhigt nach dem Verbleib des Prüfers. Im Sekretariat teilte man ihnen mit, der Jus-Professor sei im Gericht und vertröstete sie auf später. Insgesamt vergingen schließlich neuneinhalb Stunden, ehe der Professor die Studierenden gegen 19:30 Uhr zur Prüfung antreten ließ. Ein weiterer Fall betrifft die Technische Universität (TU) in Wien. Dazu Rohr: "Das Vorlesungsverzeichnis in gedruckter Form widerspricht der Version im Internet und beide widersprechen wiederum häufig den tatsächlich abgehaltenen Lehrveranstaltungen. Damit wird die Semesterplanung der TU-Studierenden unnötig erschwert bis völlig über den Haufen geworfen. Anmeldefristen für Praktika einzuhalten, gerät so zur Lotterie." Leistung dürfe nicht nur von den Studierenden erwartet werden, sondern sehr wohl auch von den Universitäten selbst, meinte Rohr abschließend.

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