SCHWEITZER: Saisonniers: Zahl von 8.000 bleibt unverändert

Integrationspaket ist wesentlicher Garant für Bewahrung des sozialen Friedens und des Wohlstands

Wien, 2002-03-12 (fpd) - Als üble Panikmache wertete FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer die Behauptung des Chefs der Tourismus- und Gastgewerbegewerkschaft Rudolf Kaske, daß das Integrationspaket der Bundesregierung 70.000 und nicht 8.000 Saisonniers brächte. ****

Die Zahl von 8.000 bleibe unverändert, betonte Schweitzer. Die einzige Änderung sei, daß das Saisonniermodell nun auf alle Wirtschaftszweige mit Fachkräftemangel ausgedehnt werde. Wie der freiheitliche Generalsekretär erläuterte, könne ein Saisonnier überhaupt nur nach einem Ersatzkraftverfahren geholt werden. Zuerst müsse über das AMS geschaut werden, ob man einen Österreicher für diese Arbeit finde. Erst dann, wenn dies nicht gelinge, werde auf Saisonniers zurückgegriffen. Die von Kaske genannte Zahl von 70.000 sei völlig absurd und passe gut zur Seriosität von jemandem, der schon einmal vom "Brennen der Republik" gesprochen habe.

Schweitzer wies auch die Behauptung, daß es durch das Integrationspaket zu einem Verdrängungswettbewerb zwischen In- und Ausländern komme, auf das Schärfste zurück. Gerade die umsichtige Politik der Bundesregierung verhindere einen solchen Verdrängungswettbewerb, der ganz im Gegenteil das Markenzeichen sozialistischer Zuwanderungspolitik gewesen sei. "Das Integrationspaket ist ein wesentlicher Garant für die Bewahrung des sozialen Friedens und des Wohlstands", zeigte sich Schweitzer überzeugt. Die SPÖ hingegen sei mit der von ihr praktizieren Zuwanderungspolitik auf allen Ebenen gescheitert. (Schluß)

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