Verzetnitsch: "ÖGB steht hinter Postgewerkschaft"

Es geht um tausende Arbeitsplätze und Nahversorgung der österreichischen Bevölkerung

Wien (ÖGB). "Der ÖGB steht hinter der Personalvertretung der Post und ihrem Engagement für die Beschäftigten und Konsumenten sowie gegen die Zerschlagung der Post." Das erklärte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch zur heutigen österreichweiten Protestversammlung der Vertrauensleute der Postgewerkschaft. ++++

Die Postgewerkschaft setzt sich nicht nur für den Erhalt tausender Arbeitsplätze, sondern auch für die Nahversorgung der österreichischen Bevölkerung ein, so der ÖGB-Präsident. Immerhin seien mit der vom Postvorstand geplanten Fünfteilung der Post langfristig 11.000 Arbeitsplätze gefährdet. Außerdem drohen aufgrund des Wegfalls von Synergien Mehrkosten in Höhe von 250 Mio. Euro (fast 3,5 Mrd. S).

"Diese Vorstands-Pläne betreffen nicht nur die MitarbeiterInnen der Post, sondern die gesamte Bevölkerung", so Verzetnitsch. "Daher haben auch bei der ÖGB-Urabstimmung für soziale Gerechtigkeit die ArbeitnehmerInnen ein klares Signal für die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der öffentlichen Dienste und den Stopp des unwiderruflichen Ausverkaufs öffentlichen Eigentums gegeben", sagt der ÖGB-Präsident. Zur Erinnerung: 94,6 Prozent der 807.192 abgegeben Stimmen sprachen sich für diese ÖGB-Forderung aus. (kr)

ÖGB, 12. März 2002
Nr. 212

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