Europäische und Iranische Handelskammer unterzeichnen in WKÖ Kooperationsabkommen - Prodi gratuliert

Eurochambres-Präsident Leitl und Irans Handelskammerpräsident Khamoushi vertiefen "wirtschaftliche und menschliche Beziehungen" - Unterstützung durch EU-Kommissionspräsident Prodi Wien (PWK185) - Im Rahmen des Besuchs des Iranischen Staatspräsidenten Khatami in der Wirtschaftskammer Österreich unterzeichneten WKÖ-Präsident Christoph Leitl in seiner Funktion als neuer Eurochambres-Präsident und der Präsident der Iranischen Handels- und Industriekammer, Ali Naghi Khamoushi, ein Kooperationsabkommen. Damit vertieft Eurochambres, mit ihren 1.500 Mitglieds-Handels- und Industriekammern die größte europäische Unternehmensvertretung, die rund 18 Millionen Unternehmen in 36 Ländern repräsentiert, ihre Wirtschaftskontakte zu der Wirtschaftsinteressenvertretung des Iran mit einem Marktpotential von 65 Mio Einwohnern. Die Iranische Handels- und Industriekammer und an deren Spitze Khamoushi ist seit über 20 Jahren wesentliches Sprachrohr der iranischen Privatwirtschaft.

"Das 21. Jahrhundert fordert dazu auf, keine neuen Gräben aufzureißen, sondern Brücken zu bauen", erklärt Leitl im Zuge der Unterzeichnung. "Wirtschaftliche Begegnungen sind auch menschliche, persönliche Begegnungen. Solche Begegnungen sind von Toleranz geprägt und leisten damit auch ihren Beitrag zum Weltfrieden." In diesem Sinne hat auch EU-Kommissionspräsident Romano Prodi das Abkommen als "völkerverbindende" Initiative begrüßt und Leitl dazu schriftlich gratuliert. Ein eigens von Prodi entsandter Repräsentant des Kommissionspräsidenten wohnte der Unterzeichnung als Zeuge bei.

Das Kooperationsabkommen dient dem Aufbau starker institutioneller Beziehungen zur Weiterentwicklung des Dialogs und Etablierung von bilateralen Diskussionsforen. In dem Abkommen werden unter anderem Trainings- und Ausbildungskurse sowie die gegenseitige Information über Rechts- und Steuersysteme sowie Investitionsmöglichkeiten vereinbart, um den jeweiligen Zugang zum österreichischen bzw. iranischen Markt zu erleichtern. (Ne)

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