Khatami in der WKÖ: Projektunterzeichnungen in Höhe von 1,1 Mrd Euro

Leitl: 50 % Exportplus Österreichs in den Iran im letzten Jahr - Großes Marktpotenzial in den Bereichen Wassermanagement und Infrastruktur Wien (PWK184) - "Der Iran zählt mit einer Steigerung der österreichischen Exporte um 50 % auf über 250 Mio Euro im letzten Jahr und einem ungeheuren weiteren Marktpotenzial zu einem der wichtigsten Überseemärkte Österreichs", betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl, heute Dienstag, anlässlich des Besuchs des iranischen Staatspräsident Seyyed Mohammed Khatami in der Wirtschaftskammer Österreich. Gemeinsam mit Bundespräsident Thomas Klestil empfing Leitl Khatami beim iranisch-österreichischen Wirtschaftsforum mit mehr als 200 hochrangigen Vertretern österreichischer Unternehmen.

"Gleich vier Absichtserklärungen (Memoranda of Understanding) österreichischer Unternehmen mit iranischen Firmen bzw. Institutionen mit einem Projektvolumen von insgesamt über 1,1 Mrd Euro kamen bei dem Besuch in der Wirtschaftskammer zur Unterzeichnung", berichtet Leitl und freut sich über das überaus große Interesse für österreichische Produkte und Know-how im Iran, das sich in diesen Verträgen wiederspiegelt. Die Siemens AG Austria unterzeichnete ein Memorandum über den schlüsselfertigen Bau einer Metro-Linie in Teheran. Die Firma Indeo (Intelligent Networks Development & Operation) unterschrieb eine Absichtserklärung zur Modernisierung des Telefonnetzes, Magna Steyr zur Zusammenarbeit am Automobilsektor und die Flughafen Wien AG über ein Joint Venture zwecks Ausbau des Flughafens Mashad.

Leitl übergab an Staatspräsident Khatami insgesamt 29 Firmen-Memoranden über Lieferinteressen, Kooperationsangebote sowie verschiedene Anliegen österreichischer Unternehmen im Exportgeschäft mit dem Iran. Traditioneller Schwerpunkt der österreichischen Exporteure im Iran ist der ehrgeizige und langfristige Ausbau der elektrischen Energie, einhergehend mit der Errichtung von Staudämmen und Wasserstollen. Massiv engagiert ist Österreich auch beim Ausbau des iranischen Stahlsektors und auf dem Eisenbahnsektor. Im Umweltbereich arbeiten österreichische Firmen mit der lokalen Automobilindustrie und der Umweltbehörde zusammen, um die starke Luftverschmutzung zu kontrollieren. "Großes Markt- und Zukunftspotential herrscht außerdem in den Bereichen Wassermanagement und Verkehrsinfrastruktur", macht Leitl auch jene heimischen Firmen, die noch nicht im Iran Fuß gefasst haben, aufmerksam. (Ne)

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