FP-Strache (2): Parlaments-SPÖ soll drogenpolitischen Slalomkurs beenden

Drogenmissbrauch und Gefährdung im Straßenverkehr sind nicht tolerierbar

Wien, 12-03-2002 (fpd) - Im Rahmen der heutigen FPÖ-Pressekonferenz wurde auch ein Drogenschnelltestverfahren Namens Druwipe II, welches eines von vielen am Markt befindlichen und möglichen Drogenschnelltests (Schweiß- und Speicheltest) darstelle und unter anderem auch in der BRD und anderen EU-Ländern Verwendung findet, den anwesenden und interessierten Medienvertretern vom Entwickler Dipl.-Ing. Rudolf Zimmermann praktisch vorgestellt und erklärt, berichtete der stellvertretende Klubobmann der FPÖ GR Heinz-Christian Strache.

Strache richtete während der heutigen Pressekonferenz einen aufrichtigen Appell an alle Journalisten und Medienvertreter, dieses wichtige Thema noch stärker zu behandeln um damit die notwendige öffentliche Aufklärung und Bewußtseinsbildung für dieses bislang völlig vernachlässigte und unterschätzte Gefahrenpotential zu erreichen. Gerade junge Menschen seien die Hauptbetroffenen dieser fatalen Entwicklung.

Was beim Alkoholmißbrauch im Straßenverkehr bereits Gang und Gebe wäre, nämlich eine gesetzlich mögliche Kontrolle durch die Exekutive (Atemlufttest und Bluttest) sei beim illegalen Drogenmißbrauch im Straßenverkehr (Schweiß-, Speichel-, Urintest und Blutest) noch immer nicht gesetzlich möglich. Bis zum heutigen Tag haben SPÖ und Grüne im Parlament der für Bluttests notwendigen Verfassungsmehrheit nämlich eine Abfuhr erteilt. Damit hätten Drogenlenker im Straßenverkehr nach wie vor einen Freibrief für den Mißbrauch.

Strache ortete in diesem Zusammenhang "ein fatales Signal für junge Menschen", da mit Alkohol am Steuer mit einer berechtigten Strafe -bis zur Führerscheinentnahme - gerechnet werden müsse, während Drogen am Steuer völlig unkontrolliert und unbestraft blieben.

Der Trend, wonach immer mehr junge Menschen zu Drogen greifen, bekäme daher auch eine Begründung und laut einer Salzburger Studie auch eine traurige Bestätigung. Von den 18 schlimmsten Verkehrsunfällen im Land Salzburg wären fünf unter Alkoholeinfluß, jedoch schon dreizehn unter Drogeneinfluß entstanden. "Tausende tickende Zeitbomben fahren auf unseren Straßen mit und gefährden alle anderen Verkehrsteilnehmer", so Strache.

Die Angst vor möglichen Drogenschnelltestkontrollen und die Möglichkeit den Führerschein bei einem nachgewiesenen Mißbrauch zu verlieren, würde jedoch schlagartig die Einstellung der jungen Autofahrer zu Drogen im positiven Sinn verändern. Das Statussymbol Auto und Führerschein besitzt bei jungen Menschen einen äußerst hohen Wert, den man nicht so leichfertig auf das Spiel setzt, so Strache.

Abschließend forderte Strache die parlamentarischen Vertreter der SPÖ und der GRÜNEN auf, ihren bisherigen "drogenpolitischen Slalomkurs" in dieser wichtigen Frage endlich zu beenden und damit dem gefährlichen und nach wie vor nicht kontrollierbaren Schlangenkurs von Drogenkonsumenten im täglichen österreichischen Straßenverkehr ein Ende zu setzen. Die tägliche unkontrollierte Gefährdung von Drogenlenkern im Straßenverkehr sei angesichts der vielen Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr nicht tolerierbar. (Schluß) jen

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