Papházy: Drogentests für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Aufforderung an SPÖ zu gemeinsamen Beschluß

Wien, 2002-03-12 (fpd) - Drogentests im Straßenverkehr forderte heute FPÖ-Abg. Sylvia Papházy in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit FPÖ-LAbg. KOStV. Heinz-Christian Strache. "Drogen im Straßenverkehr müssen in Österreich der Vergangenheit angehören." Mit Drugwipe II, von Dipl. Ing. Rudolf Zimmermann anläßlich der Pressekonferenz präsentiert, können Drogen-Schnelltests treffsicher und kostengünstig durchgeführt werden. Das Drogendetektionssystem Drugwipe II kann durch Untersuchung von Schweiß und Speichel einen eindeutigen Hinweis erbringen, daß ein Verkehrsteilnehmer Drogen konsumiert hat. ****

"Mit der heutigen Pressekonferenz beweist die FPÖ einmal mehr ihre Kompetenz, Forderungen durch Lösungsvorschläge zu untermauern", so Papházy weiter. Papházy und Strache hatten erst am 25. Februar 2002 in einer Pressekonferenz mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch drogenfreie Lenker gefordert.

"Der Kampf um sicherere Straßen durch drogenfreie Lenker muß ein überparteiliches Anliegen sein, da es um die Sicherheit jedes einzelnen Österreichers geht", bekräftigt Papházy. "Ziel muß es sein, analog zu Alkotests im Straßenverkehr Drogentests einzuführen. Es müssen für Drogen am Steuer zumindest die gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden wie für Alkohol am Steuer, was bisher an der Opposition gescheitert ist."

Papházy geht davon aus, daß auch die SPÖ im Sinne der Sicherheit auf Österreichs Straßen demnächst im parlamentarischen Verkehrsausschuß zu einem Umdenken bereit sein werde. "Ziel ist es, zusätzlich zu verpflichtenden Harn- und Bluttests die Möglichkeit für die Einführung von Drogen-Schnelltests zu schaffen. Dabei sollen mit Zustimmung des Probanden auch Proben von weiteren Körperflüssigkeiten (Speichel oder Schweiß) für wissenschaftliche Auswertungen genommen werden können. Die Präsentation von Drugwipe II im Rahmen der Pressekonferenz zeigt die leichte Handhabbarkeit und hohe Sicherheit dieser Drogen-Schnelltests, die in Deutschland unter einer rot-grünen Koalition seit fast vier Jahren erfolgreich praktiziert werden."

Durch Alkohol-Schnelltests mit Alkomat sei ein Rückgang der Alkoholisierung von Lenkern sowie ein Rückgang von Unfällen unter Alkoholeinfluss zu verzeichnen. Deshalb befürwortet Papházy gestraffte Erprobungsphasen für die Drogen-Schnelltests mit Drugwipe II oder einem adäquaten Gerät und hofft darüber hinaus auf das alsbaldige Zustandekommen der notwendigen verfassungsmäßigen Mehrheit für Blut- und Harntests zur Feststellung von Drogen im Straßenverkehr. Weiters erneuerte Papházy ihre Forderung nach entsprechenden Schulungen für Amtsärzte und Organe der Straßenaufsicht.

"Mit der Präsentation von Drugwipe II stellt die FPÖ einmal mehr ihre Lösungskompetenz unter Beweis. Für die Zukunft kann nur gelten:
Drogenfreie Lenker - sicherere Straßen", schloß Papházy. (Schluß)

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