Schabl: Arbeitsmarkt bleibt weiterhin ein Stiefkind der Regierung

Trendumkehr in NÖ dringender denn je

St. Pölten, (SPI) - "Ein Regierungsprogramm, dass die Erreichung des Nulldefizits als oberste Priorität verfolgt, bietet wenig Spielraum für Innovation und Weiterentwicklung und es bleibt v.a. eines auf der Strecke, dass ist der Mensch selbst", gibt der Zweite Präsident des NÖ Landtages, LAbg. Emil Schabl angesichts der angespannten Situation auf Niederösterreichs Arbeitsmarkt zu bedenken. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit hat seit anfangs des Jahres zwar geringfügig an Tempo gegenüber den Höchstwerten Ende Dezember verloren, doch sind die Zahlen noch immer besorgniserregend. Laut der jüngsten Arbeitslosenstatistik des AMS NÖ waren mit Ende letzten Monats in Niederösterreich 49.448 Personen arbeitslos vorgemerkt, das sind um 4.202 oder 9,3% mehr als vor einem Jahr. "Nach zwei Jahren Regierungstätigkeit bleibt trotz der ständig wiederkehrenden Warnungen der Arbeitsmarkt auch weiterhin ein Stiefkind der Bundesregierung. Unsere Forderungen und unsere Prognosen sind bagatellisiert oder überhaupt in den Wind geschrieben worden. Nun wird das Problem einfach totgeschwiegen", zeigt sich Schabl über soviel Ignoranz erzürnt.****

"Die Antwort auf die Frage nach notwendigen Gegensteuerungsmechanismen ist man bis dato schuldig geblieben. Mit Kürzungen, Sparmaßnahmen und Wegrationalisierungen hat man bisher ziemlich erfolgreich nur eines erreicht: die Ausdünnung des ländlichen Raumes", so Schabl. Eine Trendumkehr in NÖ sei daher dringender denn je. "Wir können im Kampf gegen den grassierenden Virus "Arbeitslosigkeit" nur gemeinsam punkten. Die Sozialdemokraten geben sich mit dem Sofortprogramm für den Arbeitsmarkt zur Belebung der Wirtschaft und Senkung der Arbeitslosigkeit kooperationsbereit, um mit vereinten Kräften einen Ausweg zu finden und vielen Menschen wieder einen Job zu verschaffen", so der Zweite Landtagspräsident LAbg. Emil Schabl abschließend.
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