Schieder zu Ferrero-Waldner: Schwere Pannen der Außenministerin!

Wien (SK) Man könne mehr und mehr von "schweren Pannen der Außenministerin" sprechen, erklärte am Samstag der außenpolitische Sprecher der SPÖ, Peter Schieder, zu den heute in einer Vorausmeldung des Nachrichtenmagazins "profil" dargestellten Vorkommnissen rund um die Affäre des wegen Folterverdachts aus dem Kosovo zurückgeholten österreichischen UNO-Polizisten.****

Laut "profil" hat der UNO-Botschafter Gerhard Pfanzelter die heftig kritisierte Drohung, die Behandlung des Falls könnte die österreichische Beteiligung an künftigen Friedensmissionen in Frage stellen, nicht eigenmächtig, sondern nach Rücksprache mit Außenministerin Ferrero-Waldner in das Schreiben aufgenommen. "Alles andere würde auch keinesfalls den Usancen entsprechen", stellte Schieder klar und fuhr zweifelnd fort: "Warum sollte der UNO-Botschafter eigenmächtig gehandelt haben, wie das Ferrero-Waldner zu beweisen versucht?"

Es stelle sich die Frage, "ob die Außenministerin versucht, sich auf Kosten eines Mitarbeiters abzuputzen", so Schieder. "Nach dem wankelmütigen Vorgehen im Zusammenhang mit den verhafteten österreichischen Mitgliedern der Volxtheaterkaravane, dem nicht vorhandenen Einschreiten gegen die außenpolitischen Ambitionen des Kärntner Landeshauptmanns, ist uns nun ein weiteres untragbares Vorgehen, das geeignet ist, unserem Ansehen im In- und Ausland zu schaden, dargeboten worden", so Schieder abschießend. (Schluss) up

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