Onodi: Konsequenter Ausbau des Gesundheitswesens in Niederösterreich

Mehr als 410 Millionen Euro werden in NÖ Krankenhäuser investiert

St. Pölten, (SPI) - "Mehr als 410 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in die NÖ Krankenhäuser investiert. Dieses umfassende Ausbauprogramm der Krankenhäuser Niederösterreichs soll nicht nur für zusätzliche Impulse in der Bauwirtschaft sorgen, es ist vor allem ein weiterer Schritt im konsequenten Ausbau des NÖ Gesundheitswesens und der Versorgungsqualität für die Bevölkerung", kündigt Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi an. Derzeit befinden sich Projekte wie jene in Tulln, St. Pölten, Amstetten, Horn und Baden in der Größenordnung von 94,3 Millionen Euro in Umsetzung. Fünf Vorhaben, u.a. Melk, Waidhofen an der Ybbs, Zwettl, Waldviertelklinikum, mit Investitionen von 65,2 Millionen Euro wurden sogar vorgezogen. Im Zeitraum zwischen 2004 und 2008 sollen weitere 200 Millionen Euro für die Krankenhäuser Horn, Melk, Zwettl, Allentsteig, Krems und Neunkirchen sowie ab 2008 zusätzliche 126 Millionen Euro für Ausbauten in Scheibbs, Lilienfeld und Hollabrunn aufgewendet werden.****

Im NÖ Gesundheitswesen geht es daher nicht um Trägerschaften, sondern um die Verbesserung und ständige Weiterentwicklung der Versorgungsqualität, der umfassenden Erfüllung des medizinischen Versorgungsauftrages und die Sicherheit der Patienten. In allen unseren nö. Krankenhäusern wird jedenfalls hervorragende Arbeit geleistet. Wir brauchen im NÖ Gesundheitswesen auch kein ‚gewinnorientiertes Wirtschaften', sondern ein Streben nach möglichst ausgeglichener Bilanzierung unter Nützung möglicher Synergieeffekte und Kosteneinsparungen, die aber keinesfalls zu Lasten der Patienten und der Qualität gehen dürfen. Wir wollen keine Gewinne schreiben, wir wollen den günstigsten Zugang aller Menschen zu allen medizinischen Leistungen und zur Spitzenmedizin. Wir wollen keine Zwei-Klassen-Medizin. "Die Schwerpunkte der kommenden Monate in der NÖ Gesundheitspolitik sind der Ausbau der Spitäler und gesundheitsspezifischen Einrichtungen, die Sicherstellung der umfassenden Versorgung der NiederösterreicherInnen mit spitzenmedizinischen Einrichtungen im eigenen Bundesland, die Stärkung der sozialen Sicherheit im Alter durch den Ausbau der Pflegeeinrichtungen und des Betreuungsservice, die Verbesserung der Versorgungsdichte der Bevölkerung mit Fachärzten sowie der Ausbau und die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit für die Konsumenten", so die NÖ Gesundheitsreferentin.
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