Cap: Neuerlicher außenpolitischer "Pallawatsch" - Ferrero-Waldner rücktrittsreif

SPÖ wird Dringliche im Bundesrat an Außenministerin richten

Wien (SK) "Nach ihrem Missmanagement bei der Irak-Reise Haiders stellte Außenministerin Ferrero-Waldner nun in der Causa um den Brief von Österreichs UNO-Botschafter, in dem dieser mit dem Rückzug Österreichs von friedenserhaltenden UNO-Missionen droht, erneut ihre außenpolitische Inkompetenz unter Beweis. Zum zweiten Mal in kürzester Zeit richtet Ferrero-Waldner einen, wie im 'Kurier' richtig festgestellt, 'außenpolitischen Pallawatsch' zum Schaden Österreichs an. Ferrero-Waldner nimmt ihre Verantwortung nicht wahr und ist daher rücktrittsreif", stellte der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Die SPÖ werde in dieser Angelegenheit kommenden Donnerstag im Bundesrt eine Dringliche Anfrag an die Außenministerin einbringen, kündigte Cap an. ****

Die Außenministerin ist für alles verantwortlich, was in ihrem Ressort passiert, ob ihr das passt oder nicht. Ferrero-Waldner weigere sich aber diese Verantwortung wahrzunehmen und flüchte sich nun ebenso, wie auch bei der Irak-Reise Haiders, in Ausreden, vorgetäuschte oder tatsächliche Unwissenheit und versuche andere schuldig werden zu lassen.

"Gleichgültig, ob Ferrero-Waldner den Brief kannte und vollinhaltlich billigte oder ihn zwar kannte aber den Inhalt dieser Passage in ihrer Tragweite nicht verstanden hat oder ob sie ihn nicht kannte: In jedem Fall ist sie für diesen neuerlichen Schaden, der Österreichs Ansehen in der Welt damit zugefügt wurde, verantwortlich und damit rückstrittsreif", schloss Cap. (Schluss) ml/mm

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