Bauer: Keine Ladenöffnungszeiten "rund um die Uhr"

Zwischenmenschliche Kultur und Lebensqualität müssen gewährleistet werden

Wien, 2002-03-08 (fpd) - Skeptisch äußerte sich der freiheitliche KMU-Sprecher Gerhard Bauer heute zu der erneuten Diskussion über eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. ****

Hatte der ÖAAB angekündigt, das Thema sei vorläufig vom Tisch, äußerte sich Bauer negativ gegen eine Gehorsamsregelung gegenüber den großen Handelsketten. "Es sollte ausreichen, wenn Geschäfte wochentags maximal bis 20 Uhr und am Samstag bis 17 Uhr offen haben", betonte der Sprecher für die klein- und mittelständischen Unternehmen und unterstützte somit die Forderungen der Vizekanzlerin, die in einem Interview gemeint hatte "Nachtöffnung ist für uns kein Thema".

"Eine gut funktionierende und konsumentenfreundliche Nahversorgung ist heute selbstverständlich, allerdings sind für die Freiheitlichen Freizeit und Familienleben ebenso wichtige Anliegen." Daß Österreich bei den Öffnungszeiten weiterhin europäisches Schlußlicht bliebe, beunruhigt Bauer kaum: "Es gibt bereits ausreichend Möglichkeiten für die Landeshauptleute, in Tourismusregionen flexibler zu agieren. Eine grundsätzliche Neuregelung bringt weder mehr Umsatz, noch eine bessere Nachrede in Europa", erklärte Bauer. Eine weitere Liberalisierung würde weder den Handelsangestellten noch den Konsumenten nützen. "Zwischenmenschliche Kultur und Lebensqualität müssen gewährleistet werden", schloß Bauer. (Schluß)

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