Renate Brauner appelliert für entführte Ingrid Betancourt

Brief an kolumbianische Botschaft und den Präsidenten Kolumbiens

Wien, (OTS) Ingrid Betancourt - dieser Name steht in Kolumbien für den Kampf gegen Korruption und für ein Mehr an Rechten vor allem für Frauen. Die Politikerin der Umweltschutzpartei "Sauerstoff" riskierte schon oft ihr Leben, um sich für andere einzusetzen. Am 23. Februar wurde die 40-Jährige, die derzeit für das kolumbianische Präsidentschaftsamt kandidiert, bei einem Besuch in einer ehemaligen Guerilla-Hochburg entführt - seither fehlt von ihr jede Spur. In einem Brief an den Botschafter Kolumbiens in Österreich und den kolumbianischen Präsidenten appelliert nun Wiens Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner an die zuständigen Behörden, alles in ihrer Macht mögliche zu tun, um das Leben der "Jeanne d’Arc Kolumbiens" zu retten.

"Gerade am heutigen Frauentag gilt es zu zeigen, dass wir Ingrid Betancourt nicht vergessen haben. Ganz im Gegenteil: Auch wir in Europa setzen uns weiterhin für sie ein. Denn was sie in Kolumbien schon bisher geleistet hat, ist schier unglaublich, ist sie doch eine Vorreiterin, was die Bekämpfung der Korruption und die Achtung der Menschenrechte betrifft", so Renate Brauner. Von ihrem Brief erhofft sich Wiens Frauenstadträtin vor allem eines: "Solidarität kennt keine Grenzen. Alles zu tun, um das Leben von Ingrid Betancourt zu retten, muss gerade am heutigen Frauentag das Gebot der Stunde sein." (Schluss) hk

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