Frauenberger an Vana: Richtiger Adressat für Kritik und Forderungen ist Bundesregierung!

Wiener SPÖ steht für aktive Arbeitsmarktpolitik für Frauen

Wien (SPW) "Die Arbeitsmarktsituation für Frauen hat sich tatsächlich dramatisch verschlechtert, da gebe ich Frau Vana recht. Adressat für ihre Kritik und ihre Forderungen ist allerdings einzig und allein die blauschwarze Bundesregierung, die durch ihre verantwortungslose Politik diese absolut unerfreuliche Situation verursacht hat", kommentierte die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Sandra Frauenberger am Freitag die Kritik der Frauensprecherin der Wiener Grünen, Monika Vana an der Wiener SPÖ. "Frau Vana weiß genau, dass sich die massiven Kürzungen der Bundesregierung im Bereich des Arbeitsmarktservice (AMS) selbstverständlich auch auf Wien auswirken. Und Frau Vana weiß auch, dass die SPÖ Wien alles unternimmt, um trotz der Einsparungen, von der auch das AMS Wien betroffen ist, durch zusätzliche finanzielle Mittel zu entschärfen. Die Wiener SPÖ nun gemeinsam mit der Bundesregierung an den Pranger zu stellen, ist ein perfider Versuch, mittels Rundumschlag politisches Kleingeld herauszuschlagen", stellte Frauenberger gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien klar. ****

Der blauschwarzen Bundesregierung wirft Frauenberger vor, nach dem Gießkannenprinzip neue Leistungen der Familienförderung zu schaffen, statt aktive Arbeitsmarktpolitik für Frauen zu betreiben: "Das Resultat dieser frauenfeindlichen Politik ist, dass für Frauen mehr Geld für längere Berufsunterbrechung und weniger Geld für die Unterstützung des Wiedereinstiegs zur Verfügung steht ." Durch die Maßnahmen der Bundesregierung würden immer Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt und ihnen eine eigenständige Existenz erschwert, so die Kritik der Wiener SPÖ-Gemeinderätin. Außerdem führe Berufsunterbrechung zu Einkommenseinbußen: "Schon ein Jahr Unterbrechung bedeutet eine Einbuße von rund neun Prozent in der Gehaltsentwicklung."

Wien zeige, dass hier die Verantwortung für die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt ernst genommen werde, führte Frauenberger weiter aus. "Nicht umsonst verfügt Wien über die höchste Frauenerwerbsquote Österreichs verbunden mit dem österreichweit höchsten Frauendurchschnittseinkommen. Und Wien schafft mit einem dichten Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen auch die erforderlichen Rahmenbedingungen, um die Vereinbarung von Beruf und Familie zu erleichtern", berichtete die Wiener SPÖ-Gemeinderätin. Dort wo die Stadt Wien für die finanzielle Unterstützung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen verantwortlich ist, werde das Angebot für Frauen auch weiter ausgebaut. "Allerdings wird die Situation durch die Politik der Bundesregierung immer schwieriger. Aufgabe aller verantwortungsbewussten PolitikerInnen sollte es daher sein, gemeinsam gegen die Kürzungen des Bundes im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik und für eine Verbesserung der Situation von Frauen am Arbeitsmarkt zu kämpfen", so Frauenberger abschließend. (Schluss) gd

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