Onodi: Volksbegehren Sozialstaat ist für Frauen besonders wichtig

Frauen leiden unter Rückschritten der blau-schwarzen Bundesregierung

St. Pölten, (SPI) - "Frauen sind, wenn es um Einkommen und Absicherung geht, leider nach wie vor benachteiligt", appelliert SPNÖ Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi, stellvertretende Landesvorsitzende der SPÖ-Frauen Niederösterreichs, am heutigen internationalen Frauentag besonders an Frauen, mit ihrer Stimme das Volksbegehren Sozialstaat von 3. bis 10. April zu unterstützen.****

Es sei immer ein hartes Unternehmen gewesen, Österreich für Männer und Frauen sozial gerecht zu machen. Mit der rückschrittlichen Frauenpolitik der blau-schwarzen Bundesregierung ist leider wieder eine Trendumkehr zu beklagen. Onodi: "Seit der Abschaffung des Frauenministeriums gibt es auch keine Frauenpolitik mehr."
Das Fehlen 10.000er Kinderbetreuungsplätze drängt Mütter genau so zurück an den Herd wie die "Falle Kinderbetreuungsgeld", die Frauen vom Arbeitsmarkt vertreibt: Die finanzielle Unterstützung sei zwar auf drei Jahre ausgeweitet worden, der Kündigungsschutz aber bei 24 Monaten geblieben.

Anzuknüpfen ist neben einer Verbesserung der Situation der Frauen im Rahmen ihrer Berufstätigkeit durch die Schaffung besserer Rahmenbedingungen auch an der finanziellen Absicherung von Frauen-Pensionen. Für Frauen ist der Sozialstaat, die Verankerung ihrer sozialen Rechte in der Verfassung, also besonders wichtig. "Fünf Jahre nach dem Frauenvolksbegehren gilt es für die Frauen wieder, die Stimme zu erheben", schloss Onodi.
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