Wiener Stadt- und Umwelttechnologien-Schau

Noch zwei Wochen lang präsentiert die Stadt Wien eine Ausstellung über die Umweltmusterstadt Wien

Wien, (OTS) "Wien, Stadt- und Umwelttechnologien - Der Stand der Dinge" - So lautet der Titel einer Ausstellung in der Planungswerkstatt, die noch bis 22. März, besichtigt werden kann. In Wien bildet die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Geschäftsgruppen "Stadtentwicklung und Verkehr", "Umwelt" sowie "Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke" die Basis für die nachhaltige Sicherung der Wiener Umweltqualität. Der Status quo dieser Umweltqualität wiederspiegelt sich auf den Ausstellungstafeln und behandelt vielfältige Themen, wie zum Beispiel:

o Lebensqualität durch saubere Luft
o Abfall vermeiden - entsorgen - verwerten
o Eine Grüne Stadt mit einer gesunden Umwelt
o Grundwasserschutz durch Altlastensanierung
o Trinkwasser für Wien
o Umweltverträgliche Mobilität
o Nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung
o Rationeller Energieeinsatz
o Gewässerschutz durch Abwassermanagement

Wiener Umweltstandards und Wiener Umweltpolitik ermöglichen Spitzentechnologien

Beispielgebende Umweltstandards und konsequente Umweltpolitik bilden die Basis für die Entwicklung internationaler erfolgreicher Produkte im Bereich der Stadt- und Umwelttechnologien. Dabei spielt die Vernetzung von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung sowie Qualitätskontrolle eine sehr wichtige Rolle. Wien zählt zu den Städten mit sehr hoher Lebensqualität. Sie ist Universitätsstadt, neben New York und Genf ein Hauptsitz der Vereinten Nationen sowie eine Stadt mit ausgeklügelter Infra- und Verkehrsstruktur sowie Stätte von Telekommunikationseinrichtungen höchster Lebensqualität. Alles Gründe, warum viele internationale Konzerne ihre Europazentrale an der Donaumetropole errichtet haben.

Wiener Wassercharta dient dem Schutz des Wiener Trinkwassers

Die Ausstellung bietet einen groben Überblick über die Leistungen und Strukturen der Stadt. Sie informiert die Besucher zudem über verschiedene Methoden, mit Umweltproblemen fertig zu werden. Bei der Altlastsanierung ist es zum Beispiel der Einsatz des so genannten Wiener Dichtwandkammersystems, das raffinierte Verlegen von Datenleitungen in Kanalrohren, im Tunnelbau die Deckelbaumethode, die Rohrverlegung ohne massiven Grabungsarbeiten, die Auseinandersetzung mit hydrogeologischen Fragen im Rahmen der Karstforschung zur Sicherung des Wiener Quellwassers sowie der verfassungsmäßige Schutz des Wiener Trinkwassers durch die Wiener Wassercharta aus dem Jahr 2001.

Masterplan-Verkehr 2003, Umsetzung des Klimaschutzprogramms und Ausbau der Kläranlage

Die Erhöhung des Anteils am Öffentlichen Verkehr von 35 Prozent bis zum Jahr 2010 sowie die Umsetzung des Klimaschutzprogramms zählen genauso zu den wichtigen Zielen der Wiener Stadtverwaltung wie auch das näher liegende Ziel, durch die 2005 abgeschlossene Erweiterung der Kläranlage Simmering den Reinigungsgrad des Abwassers von 90 auf 95 Prozent zu erhöhen, was eine Erhöhung um 1,5 Millionen Einwohnergleichwerten (von 2,5 EGW auf 4 Millionen EGW) bedeutet und die Umsetzung des Wiener Verkehrskonzepts mittels des "Masterplans-Verkehr 2003", der die Setzung verschiedener umweltschonender Maßnahmen im Verkehrsbereich vorschreibt.

Der Ausstellungsbesuch ist gratis und jeden Tag während der Bürozeiten möglich

Die Ausstellung in der Wiener Planungswerkstatt im ersten Bezirk am Friedrich-Schmidt-Platz 9 im Erdgeschoss gibt es seit Mitte Februar und kann von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr, mit Ausnahme am Donnerstag mit der Schließzeit um 19 Uhr, gratis besucht werden. (Schluss) hl

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Horst Lassnig
Tel.: 4000/81 043, Handy: 0664/441 37 03
e-mail: las@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK