Adäquate Finanzierung statt Diffamierung

Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser fordert bessere Vergabe der Geldmittel für Opferhilfe

Wien (OTS) - Gegen die Diffamierung von Opferschutzeinrichtungen durch Justizminister Böhmdorfer im Standard vom 6. März 2002 spricht sich der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser aus. Die üble Nachrede von Seiten des Ministers schwäche das Vertrauen der Opfer in die Einrichtungen und beruhe auf keinerlei Fakten, erklärt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins. Böhmdorfers Ankündigung, sich verstärkt um die Opferhilfe zu kümmern, wird von der Interessensvertretung der österreichischen Frauenhäuser durchaus begrüßt. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser kritisiert aber die Vergabepraxis von Subventionen. Bestehende Opferschutzeinrichtungen leisteten professionelle Arbeit im Bereich der Opferhilfe, hätten aber mit dem Umstand zu kämpfen, dass das Justizministerium nicht ausreichende und für die Unterstützung der Opfer nicht adäquate Geldmittel zur Verfügung stelle.

Deshalb forderten die österreichischen Frauenhäuser endlich eine adäquate Finanzierung und eine bessere Vergabe der Geldmittel. Weiters werde der Justizminister aufgefordert, die Diffamierungen zurückzunehmen und die Arbeit der Opferschutzeinrichtungen anzuerkennen.

Die umfassende Unterstützung der Opfer sei das gemeinsame Anliegen der Frauenhäuser und Opferschutzeinrichtungen, deshalb wünscht sich Rösslhumer vom Justizminister Bereitschaft für weitere konstruktive Gespräche, um die Opferhilfe im Sinne der Betroffenen zu verbessern.

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Maria Rösslhumer
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