Kampagne für die Wiener Märkte beschlossen

Wien - (VP) Bei der gestrigen Ausschussitzung wurde die diesjährige Kampagne für die Wiener Märkte beschlossen. Die für die Wiener Volkspartei zuständige LAbg. Ingrid LAKATHA kritisierte an dem Konzept, daß alle Wiener Märkte in Summe beworben werden und nicht auf die einzelnen Märkte eingegangen wird. Dabei sei es erst wenige Tage her, daß die letzten Stände geräumt und die Nußdorfer Halle als Markt für immer seine Tore geschlossen hat. Mit einem ordentlichen Konzept hätte die Schließung der Nußdorfer Halle verhindert werden können, ist LAKATHA überzeugt.

LAKATHA begrüßte an der diesjährigen Kampagne die Schwerpunktsetzung bei den Sujets auf Gemüse und Blumen. "Dabei muß auf die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse des Wiener Gartenbaus eingegangen werden", so Lakatha, "denn die Gärtner und Landwirte verfolgen mit der Integrierten Produktion (IP) seit Jahren die Grundsätze der ökologisch orientierten Nachhaltigkeit". Sie wies darauf hin, daß die Integrierte Produktion im Rahmen des ÖPULs strengen Richtlinien folgt. Da in der Märkte-Kampagne 2002 die Bewerbung von Biowaren vorgesehen ist, reklamierte LAKATHA die Berücksichtigung und Bewerbung der Integrierten Produkte in das Werbekonzept. Es sei wichtig, so LAKATHA, daß die Aufmerksamkeit der Konsumentinnen und Konsumenten für qualitative Erzeugnisse aus der Landwirtschaft aus Wien und Umgebung gestärkt werde. Auch Aufklärung über die verschiedenenen nachhaltigen Produktionsmethoden und Qualitätssiegel gehöre dazu.
Insgesamt möchte die Kampagne für die Wiener Märkte die Konsumenten insbesondere bei Frischwaren weg vom Supermarkt in Richtung persönliche Kundenbetreuung am Marktstand motivieren.

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