ARBÖ: Austausch oder Reparatur?

Windschutzscheiben nach dem Winter oft beschädigt

Wien (ARBÖ) - Der winterliche Streusplitt, wichtige Sicherheitsmaßnahme auf den Straßen, kann Beschädigungen und darauffolgend einen Tausch der Windschutzscheibe veranlassen. Dies wird auch gerne im Rahmen eines "Frühlings-Rundumcheck" für das Auto getan. Der ARBÖ erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass eine Reparatur der Windschutzscheibe nicht nur wesentlich billiger als ein Austausch ist, sondern oftmals auch ausreichend und somit das Mittel der Wahl.

Der ARBÖ repariert österreichweit mit speziellen Geräten durch Steinschlag beschädigte Windschutzscheiben. In einem speziellen Verfahren werden dabei die kleinen Einschläge an der Windschutzscheibe mit Kunstharz gefüllt, das nach dem Aushärten genauso durchsichtig ist wie Glas. Das ist in jedem Fall wesentlich billiger als der Tausch der kompletten Scheibe, die durchschnittlich EUR 580 kostet. Da die Scheibe meistens mit der Karosserie verklebt ist, kann sie nur mit hohem Arbeitsaufwand gewechselt werden.

Weitere Vorteile der Reparatur gegenüber dem Scheibentausch:

  • der Kauf einer neuen Mautvignette bzw. Begutachtungsplakette entfällt
  • das Wageninnere bleibt von Glasscherben verschont
  • die Abfallentsorgung entfällt

Vor der Reparatur der Windschutzscheibe beim ARBÖ sollte man die Schadstelle so rasch wie möglich abdecken, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern - auch Leukoplast aus dem Autoverbandskasten ist im Akutfall dafür ausreichend. Bei Schäden im unmittelbaren Sichtbereich des Fahrers, besonders in Augenhöhe, sollte im eigenen Interesse aber weiterhin die Scheibe ausgetauscht werden, so die ARBÖ-Techniker abschließend.

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