Energiesparen hilft der Umwelt und schont die Geldtasche

LR Schwärzler: Energieinstitut leistet wichtigen Beitrag für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Bregenz (VLK) - Anlässlich der heute, Donnerstag, in Wels
in Oberösterreich beginnenden Europa-Konferenz
"Weltenergiespartag 2002" verweist Vorarlbergs Umwelt-
Landesrat Erich Schwärzler auf die unangefochtene
Spitzenposition Vorarlbergs in den energetischen Standards hinsichtlich der tatsächlichen Baupraxis im Wohnungsneubau.
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"Die Energiesparhausförderung hat zu einer beachtlichen Reduktion des durchschnittlichen Energieverbrauchs für die Raumwärmebereitstellung geführt. Inzwischen sind diese
Standards ohne bauliche Mehrkosten realisierbar. Rund 70
Prozent des geförderten Neubauvolumens wird bereits in der Energiesparhausförderung erfasst. Energiesparen hilft der
Umwelt und schont die Geldtasche", so Umweltlandesrat
Schwärzler.

Darüberhinaus weist Vorarlberg eine wachsende Zahl ambitionierter Projekte im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energieträger auf wie Solar- und Photovoltaikanlagen, Biomasseheizwerke und Biogasanlagen. Schwärzler dazu:
"Diese Projekte stellen wichtige Beiträge zum Klimaschutz
und zur nachhaltigen Entwicklung unseres Landes dar.
Vorarlberg setzt den Weg in die solare Zukunft fort".

Energieinstitut (EIV) leistet Grundlagenarbeit

"Grundlagenarbeit leistet das Energieinstitut
Vorarlberg, das die Denkwerkstatt in unserem Lande ist,
wenn es um intelligente Lösungen und qualifizierte Beratung
im Bereich Energiesparen, sinnvoller Energieeinsatz und
erneuerbare Energien geht", betont der Obmann, Landesrat
Erich Schwärzler. Gegründet wurde das EIV, ehemals Energiesparverein, im Jahr 1985. Die wichtigsten Träger
dieser Institution sind das Land Vorarlberg, die
Vorarlberger Kraftwerke (VKW), die Vorarlberger Illwerke
(VIW), die Vorarlberger Erdgas GmbH (VEG) sowie die Kammern
und die Industriellenvereinigung.

EIV-Arbeitsschwerpunkte im Jahr 2002

Laut Landesrat Schwärzler hat das Energieinstitut im
Jahr 2002 umfangreiche Arbeitsschwerpunkte gesetzt:

-Umsetzung des Vorarlberger Energiekonzeptes

-Weiterentwicklung der Plattform "Traumhaus-Althaus -Partnerbetriebe": In dieser sind inzwischen 150 Betriebe
integriert, mit dem Ziel, dem Bauherrn eine umfassende,
hochwertige und energieeffiziente Sanierung anzubieten.

-Ausbau des Konzeptes "Passivhaus"

-Der in Vorarlberg wenig verbreiteten Wärmepumpe soll in
Zukunft größeres Augenmerk geschenkt werden

-Fortsetzung der engagierten Umsetzungsarbeit im Bereich Bauökologie in Zusammenarbeit mit der Wohnbauförderstelle
des Landes

-Ausbau der Energieberatung in den Regionen

-Europaweite Einführung des mit den Gemeinden erfolgreich durchgeführten e5-Landesprogrammes

-Fortführung des attraktiven Bildungs- und
Ausbildungsprogrammes in Form von Lehrgängen, Schulungen
und Fachvorträgen für die verschiedensten Zielgruppen

Zur Umsetzung des Energiekonzeptes und zur Durchführung
der Aktionen des Energieinstitutes im Rahmen des
Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit im Jahr 2002 hat die Landesregierung auf ihrer jüngsten Sitzung dem
Energieinstitut Landesmittel von insgesamt 116.276,56 Euro bereitgestellt.
(ad/ug,nvl)

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