Ambrosch(KPÖ): Die Individualisierung gesellschaftlicher Probleme schafft wachsende Unsicherheit

Wien (OTS) - "Der Krieg wird nicht mehr erklärt, sondern fortgesetzt". Treffender als mit diesen Gedichtzeilen von Ingeborg Bachmann könne man die Anti-Frauen-Politik der Regierung nicht charakterisieren, meint KPÖ-Frauenvorsitzende Heidi Ambrosch anlässlich des morgigen Internationalen Frauentages.

Ambrosch: "Weder der konservative ÖVP-Ruf "Mut zur Familie' noch das Kindergeld sind laut neuesten Geburten- und Scheidungszahlen Antworten auf die zunehmende soziale Kälte im Land. Vielmehr schafft die Individualisierung gesellschaftlicher Probleme wachsende Unsicherheit. Existenzsichernde Arbeitsplätze und Mindestsicherung für alle, ein flächendeckendes Netz von Kinderbetreuungseinrichtungen von der Krippe bis zum Hort sind Inhalte, die die KPÖ-Frauen mit dem Sozialstaatsvolksbegehren einen. Die Abkehr von neoliberalen Leitvorstellungen und erzkonservativen Rollenbildern ist eine Voraussetzung für die Durchsetzung dieser Grundrechte. Deshalb unterstützt die KPÖ das Sozialstaatsvolksbegehren, deshalb werden die KPÖ-Frauen auch am 8. März bei der Frauendemonstration in Wien auf die Straße gehen."

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