Sofiensäle: JVP Wien begrüßt Entscheidung des Bundesdenkmalamts

Jetzt muß Jugendszene unterstützt werden

Wien, 7. März 2002 - "Die Entscheidung des Bundesdenkmalamts, den Abriß der Sofiensäle zu untersagen, ist ein Sieg der Kultur über Geschäftsinteressen. Jetzt geht es darum, nicht nur das Gebäude wiederaufzubauen, sondern auch wieder mit Leben zu füllen, wieder als Location für die Wiener Jugend nutzbar zu machen", so Dr. Georg Haunschmidt, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien und Jugendsprecher der Wiener Volkspartei. ****

Natürlich wären die Kosten für den Wiederaufbau der Sofiensäle hoch, doch die Entscheidung des Bundesdenkmalamts beweise, daß nie davon die Rede sein konnte, daß die Sofiensäle durch die Zerstörungen des Brands rettungslos verloren waren. "Der Wiederaufbau der Sofiensäle wird wohl über Versicherungen gedeckt sein. Bei der Wiederbelebung der ,Seele' der Sofiensäle wird auch die Stadt Wien gefordert sein", so Haunschmidt. Schließlich habe man die Wiener Jugendszene in den letzten Jahren ohnehin im Stich gelassen.

"Wenn man nur an das langsame Dahinsiechen der ,Meierei' oder an das peinlich-zögerliche Verhalten des Wiener Bürgermeisters bei der Diskussion um die Sofiensäle denkt, so hat die Wiener Stadtregierung einiges an der Wiener Jugend wiedergutzumachen. Es wird Zeit, daß die Verantwortlichen endlich aufhören, die Jugendszene in der Bundeshaupstadt durch Bürokratie und Schikanen wie bei der Vergnügungssteuer zu drangsalieren und endlich für die Wiener Jugend aktiv werden. Jugendpolitik muß vom Schlagwort zum Arbeitsauftrag für die Wiener Stadtpolitik werden", so Haunschmidt abschließend. (Schluss)

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