Blimlinger: "Aufregung des BV-Stellvertreters der SPÖ-Neubau ist völlig absurd"

Wien (Grüne) - "Mir ist schon klar, dass der BV-Stellvertreters
der SPÖ wild um sich schlägt. Der SPÖ-Bezirksparteisekretär sehnt sich offenbar die gute alte Zeit herbei, als die Spittelberger überhaupt nicht miteinander gesprochen haben," kommentiert der Grüne Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger die sonderbare Aussendung der Neubauer SPÖ.

Der Grüne Bezirksvorsteher stellt weiters fest: "Zum Einen habe ich im Rahmen der letzten Bezirksvertretungssitzung den Termin dieser BürgerInnenversammlung zum Thema Spittelberg bekannt gegeben, sodass alle Fraktionen davon Kenntnis hatten. Zum Anderen ist Husty schlichtweg falsch informiert worden."
 

Seit dem vergangenen Sommer ist der Neubauer BV bemüht, eine konstruktive Gesprächsbasis zwischen BewohnerInnen und Gastronomie herzustellen. "Es gab bislang vier Treffen, wo es mir wichtig war, für die BewohnerInnen des Spittelbergs eine Lösung von vielfältigen Problemen herbeizuführen, die jenseits der Frage nach der Sperrstunde der Schanigärten liegt. Dabei geht es um Lärmprobleme ebenso wie um andere Probleme, die in einer Stadt dort entstehen, wo auf engem Raum verschiedene Nutzungen nebeneinander stehen" so Blimlinger.

Blimlinger: "Neubau ist ein junger, urbaner Bezirk, der es sich -mit durchdachten Begleitmaßnahmen - leistet können muss, sein touristisches Aushängeschild auch ernst zu nehmen. Die Frage ist immer die, wie der öffentliche Raum und von wem genutzt werden darf und wie hoch die Belastungen sind. Wenn ich die Wünsche vieler BezirksbewohnerInnen ernst nehme, hieße das beispielsweise Burggasse und Neustiftgasse sofort vom Durchzugsverkehr zu befreien."

Dennoch habe der Bezirksvorsteher die Sorgen der BewohnerInnen ernst genommen und einen Bürgerbeteiligungsprozeß vorangetrieben. Blimlinger: "Das hat die SPÖ in der Zeit, wo sie den Bezirksvorsteher stellte nie geschafft." Mit den Erfahrungen des Lärmsanierungsprojekts SYLVIE konnten, nach Meinung der Grünen einige Probleme bereits gelöst werden und wurde vor allem die Kommunikation wiederhergestellt

Blimlinger abschließend: "Ich stehe dazu, dass in einer offenen, modernen Stadt auch die Anforderungen der NutzerInnen der Schanigärten berücksichtigt werden muss. Sommerliche Schanigärten sind für mich nun einmal auch Ausdruck städtischen Lebensgefühls. Und ein bisschen mehr Urbanität, auch in den Köpfen der Menschen, muss auch in Wien möglich sein."

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