Nachhilfestunde für "Investitionen in den Arbeitsmarkt" der SPÖ

Haunschmidt: "Qualität vor Quantität"

Wien, 06.03.2002 - Nachdem verschiedenste Politiker die Arbeitsmarktpolitik der Wiener Stadtregierung kritisiert haben, hatte SP-Häupl erwidert, die Stadtregierung hätte ohnehin umfassende Investitionen getätigt. "Die Sinnhaftigkeit einer Investition wird jedoch nicht an der Quantität gemessen sondern an der Qualität und am Erfolg" kontert Dr. Georg Haunschmidt, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Der Misserfolg der sozialistischen Arbeitsmarktpolitik liegt nun schwarz auf weiß am Tisch. Für die Fehlinvestitionen in Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit muss jetzt die Wiener Jugend bezahlen." ****

Die Lehrlingsstiftung schiebe rund 5.000 Lehrabsolventen nach und nach auf den Arbeitsmarkt, wo ca. 17.000 Absolventen einer vollwertigen Lehrausbildung auf einen Job warten. Haunschmidt: "Jeder kann sich leicht ausrechnen, dass hier der Misserfolg vorprogrammiert ist."

Eine frühzeitige Berufsinformation an Hauptschulen, eine grundlegende Überarbeitung des Hauptschulsystems in Richtung Berufsausbildung, eine stärkere Initiative im Bereich der Unternehmensneugründungen seien Maßnahmen, die die heutigen Arbeitslosenzahlen vermieden hätten.

"Die Wiener SPÖ muss endlich verstehen, dass Arbeitsplätze nicht vom Kanzler oder Bürgermeister gemacht werden, sondern von Unternehmern. Die Verantwortung der Politiker liegt aber darin, gute Rahmenbedingungen für Unternehmer zu bereitzustellen, damit diese mehr Arbeitsplätze schaffen können. Und genau hier hat die sozialistische Stadtregierung versagt" so Haunschmidt abschließend. (Schluss)

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