KUKACKA: WEDER ZERSCHLAGUNG, NOCH PRIVATISIERUNG DER POST GEPLANT

Wien, 6. März 2002 (ÖVP-PK) Es besteht überhaupt nicht der geringste Grund zur Verunsicherung oder Panikmache im Hinblick auf einen drohenden Verkauf der Post AG oder wegen der sonstigen Strukturreform des Unternehmens, sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka. Weder sei mit der neuen Spartenorganisation eine Zerschlagung des Unternehmens Post verbunden, wie das von der Opposition und auch von Personalvertretern behauptet werde, noch strebe der Eigentümer Republik eine Privatisierung der Post an. Die Post AG stehe auch keineswegs auf der Privatisierungsliste der Bundesregierung, und es bestünde auch keinerlei derartige Absicht, stellte Kukacka klar.****

Er verwies darauf, dass die Post bereits unter einem sozialistischen Verkehrsminister zu einer selbstständigen AG umgewandelt worden sei. Die Post AG sei zwar ein öffentliches Unternehmen, aber aktienrechtlich organisiert und müsse deshalb langfristig verlustfrei geführt und auf die weitere Liberalisierung des Marktes vorbereitet werden. Deshalb sei es selbstverständlich, dass es auch innerhalb der Post zu strukturellen Reformen kommen müsse, die allerdings für die Postmitarbeiter sozial verträglich und für die Postkunden konsumentenfreundlich durchgeführt werden müssen, forderte Kukacka.

Es liege auch im Interesse der Post, die Qualität ihrer Postdienstleistungen nicht zu schmälern, denn damit würde ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber privaten Zustellern reduziert, stellte Kukacka klar. Im Übrigen habe die Postgewerkschaft selbst betont, "sie werde sich nicht davor verschließen, dass die Post für den Wettbewerb gerüstet werden müsse." Jedenfalls müsse auch der Gewerkschaft klar sein, dass sich die Post in Zukunft am Markt und Wettbewerb orientieren und sich dafür so rasch als möglich fit machen müsse, schloss der ÖVP-Abgeordnete.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel. 01/40110-4432

ÖVP-Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK/VPK