Görg: Alarmierende Arbeitsmarktdaten in Wien

Wien, (OTS) Von alarmierenden Arbeitsmarktdaten in der Bundeshauptstadt sprach der Wiener ÖVP-Obmann GR Dr. Bernhard Görg am Mittwoch in einem Pressegespräch. Die Stadtregierung schlafe, sei hilflos und unfähig, mit den Problemen der Arbeitslosigkeit umzugehen. Statt dessen befasse sich der Bürgermeister mit "Rand- und Mini-Themen".

Natürlich, so Görg, sei nicht nur die Stadt allein daran schuld, es gebe einen internationalen Konjunktureinbruch, ein Teil sei bundesbedingt, da der Bund Personal spare. Es gebe aber auch genügend Gründe, für die die Stadt die Verantwortung trage. Die Stadtregierung sei nicht in der Lage, ein positives Klima zu schaffen. Beim Generalverkehrsplan habe die Regierung versagt. Wien gebe zu wenig für Sanierungen aus. Wenn das so weiter gehe, drohe ein weiterer Abschwung.

Stadträtin DI Dr. Herlinde Rothauer meinte, neue Ideen und Initiativen seien nötig. Wien verzeichne eine Exportschwäche, wenn dann die Inlandsnachfrage nachlasse, entstünden Probleme. Sie sprach sich für eine Exportoffensive und eine Gründungsoffensive aus. Während österreichweit die Gründungen um 14 Prozent zugenommen hätten, erreiche Wien nur die Hälfte des Durchschnitts. Maßnahmen zur Behebung der Inlandsnachfrage seien Investitionen zur Anhebung des Substandards, ein Programm zur thermischen Sanierung sowie ein Dachbodenausbauprogramm. Damit könnten private Investitionen gefördert werden.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.: 4000/81 913, E-Mail: presse@oevp.at , im Internet:
www.oevp-wien.at/ (Schluss) fk/vo

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
e-mail: kuc@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK