Eder zu drohendem Postverkauf: "Und als nächstes die Nationalbank?"

Wien (SK) "Was kommt als nächstes?" kritisierte SPÖ-Verkehrs-und Infrastruktursprecher Kurt Eder am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Eders Ärger richtete sich gegen den heute in der "Kronenzeitung" kolportierten drohenden Verkauf der Post. "Nachdem die Wasserkraft am Rande des Ausverkaufs steht, ist nun auch die Post an der Reihe. Es ist zu befürchten, dass die nächsten Schritte in Richtung eines Ausverkaufs der Lipizzaner, der Sängerknaben und der Nationalbank gehen", so Eder am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "****

"Vehement" stellt sich die SPÖ dagegen, dass ein Unternehmen, dass derart fest in der Lebenskultur und der Identität der Österreicherinnen und Österreicher verankert sei, ans Ausland verkauft werden soll. "Ein solcher kaltschnäuziger Winterschlussverkauf bedeutet wahrscheinlich auch das Ende der Briefzustellung, eines zwar defizitären aber gerade für ältere und gebrechliche Menschen wesentlichen Bereichs", befürchtete Eder.

Besonders richtet sich die Kritik Eders auch an die mit diesem Ausverkauf verbundene Ausdünnung der Infrastruktur im ländlichen Bereich: "Viele Postämter wurden ja bereits geschlossen, oder zusammengelegt. Genau so, wie das auch bei den Gendarmerieposten der Fall ist, und bei den Bezirksgerichten geplant ist." (Schluss) up

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