AVISO: Präsentation des Projektes "Europäische Jugendbegegnungsstätte Mauthausen"

Mauthausen: Ort der Begegnung für die Jugend aus der ganzen Welt geplant

Wien (ÖGB). Mehr als 200.000 Menschen besuchen jährlich die KZ-Gedenkstätte in Mauthausen - darunter Tausende Jugendliche aus allen Teilen Europas sowie viele österreichische SchülerInnen. Den LehrerInnen obliegen die Vor- und Nachbereitungsarbeiten, die jedoch auf Grund der derzeit fehlenden Infrastruktur kaum möglich sind. Auch von ausländischen Besuchergruppen wird schon seit Jahrzehnten kritisiert, dass in Mauthausen keine Seminar- und Unterbringungsmöglichkeiten für Jugendliche bestehen!++++

Das soll sich nun ändern: Denn der Verein "Mauthausen Aktiv Österreich" plant die Errichtung einer "Europäischen Jugendbegegnungsstätte Mauthausen". Diese Jugendbegegnungsstätte soll als "Ort der Begegnung" für Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Weltanschauungen, Religionen und sozialer Herkunft dienen, aber auch ein Ort des Erfahrens und des Lernens sein. Im Rahmen dieser Jugendbegegnungen soll nicht nur die KZ-Gedenkstätte besucht werden, sondern der Besuch auch methodisch vor- und nachbereitet werden. Vor allem soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Eindrücken gemeinsam aufzuarbeiten. Die "Jugendbegegnungsstätte Mauthausen" soll eine Brücke aus der Vergangenheit in die Zukunft sein.

Um dieses Großprojekt näher vorzustellen, lädt der Verein "Mauthausen Aktiv Österreich" zu einer Pressekonferenz.

BITTE MERKEN SIE VOR:

Pressekonferenz:
Präsentation des Projektes "Europäische Jugendbegegnungsstätte Mauthausen"
Datum: Mittwoch, 13. März 2002
Zeit: 10.00 Uhr
Ort: Parlament, Tor 1, Lokal 4, 1. Stock

Es informieren Sie:

Hans Marsalek, Obmann Lagergemeinschaft Mauthausen
Willi Mernyi, Vorsitzender Mauthausen Aktiv Österreich
Mirjam Ohringer, Internationales Mauthausen Komitee/Niederlande
Leon Zelman, Leiter des Jewish Welcome Service

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei der Pressekonferenz begrüßen zu dürfen. (aw)

ÖGB, 6. März 2002
Nr. 186

Der ÖGB unterstützt das Volksbegehren "Sozialstaat Österreich" vom 3. bis 10. April 2002. Machen Sie mit! Jede Stimme zählt.

Rückfragen & Kontakt:

Alice Wittig
Telefon: (01) 534 44/353
Fax: (01) 533 52 93

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