Schittenhelm: 169.000 Euro für bessere Vernetzung mit Nachbarn

EU-Mittel zur Stärkung grenzüberschreitender Zusammenarbeit

St. Pölten (NÖI) - Mit der Förderung für das Projekt "Bildungspolitik in Mittel- und Osteuropa" wird ein weiteres Projekt aus dem INTERREG IIIA Programm aus EU-Mitteln unterstützt. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Bildungs- und Kultureinrichtungen in den Regionen Niederösterreich, Südböhmen, Südmähren und Westslowakei zu koordinieren und vernetzen. Bei Gesamtkosten von 169.000 Euro werden vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung nun 84.500 Euro zur Verfügung gestellt. Gerade die Mittel aus der EU tragen einen wichtigen Anteil an der Entwicklung des ländlichen Raumes in Niederösterreich und bereiten uns optimal auf die Herausforderungen einer erweiterten Gemeinschaft vor, stellt die Europasprecherin der VP NÖ LAbg. Dorothea Schittenhelm klar. ****

Das Projekt, das sich mit der Erarbeitung von Maßnahmen zur Angleichung der Standards im Bildungs- und Kulturbereich beschäftigt, läuft bereits seit dem März 2001 und soll bis Juni 2004 fortgesetzt werden. In Symposien und Seminaren sollen die Probleme des Wandlungsprozesses, die Chancen und Risiken der EU-Erweiterung aber auch der Globalisierung erörtert werden. Das Österreichische Ost- und Südosteuropainstitut koordiniert das Projekt mit der NÖ Landesakademie sowie Projektpartnern aus Brünn, Budweis und Tyrnau, so Schittenhelm.

Niederösterreich steht als Bundesland mit der längsten gemeinsamen Grenze zu Beitrittskandidatenländern vor einer besonderen Herausforderung und hat die Chance, die Erweiterung optimal zu nützen. Durch die Angleichung der Standards unserer Nachbarn werden mit Unterstützung der EU die noch bestehenden Differenzen ausgeglichen, und die Region insgesamt gestärkt. Damit können wir unseren Weg vom Grenzland zum Kernland erfolgreich fortsetzen, betont Schittenhelm.

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