GÖD: Vereinbartes muss halten

Gehaltsabkommen für den öffentlichen Dienst im Jahr 2002

Wien (OTS) - Der öffentliche Dienst hat in den letzten Jahren überproportional zur Budgetsanierung beigetragen: So bedeutet die Einsparung von 15.000 Planstellen tatsächlich den Verlust von 15.000 Arbeitsplätzen. Äußerst moderate Gehaltserhöhungen mussten von den öffentlich Bediensteten hingenommen werden.

Wenn Vizekanzlerin Riess-Passer in der Gehaltsvereinbarung für 2002 zwischen der Bundesregierung und der GÖD "keinen Automatismus für eine unbedingte volle Inflationsabgeltung" sieht, so steht dies eindeutig im Gegensatz zu Vereinbartem.

Denn im Gehaltsabkommen vom 4. Oktober 2000 ist zwischen der Bundesregierung und der GÖD für das Jahr 2002 klar festgeschrieben, dass mit 1. Jänner 2002 die Gehälter im öffentlichen Dienst vorläufig mit 0,8 % erhöht werden und mit Jahresende eine Anpassung auf die tatsächliche Jahresinflationsrate erfolgt. Diese Vereinbarung mit der GÖD hat auch den Ministerrat passiert. GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer dazu: "Ich gehe davon aus, dass Vereinbarungen mit der Bundesregierung halten."

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