Markenstreit um SWISS: Handelsgericht lehnt Begehren der Swissair Gruppe ab

Basel (OTS) - Jetzt ist der Weg frei, dass die Crossair ab 31.
März unter dem Namen SWISS fliegen darf. Das Handelsgericht des Kantons Zürich hat die Begehren der Swissair Gruppe abgelehnt, der Crossair die Bezeichnung SWISS und den neuen Firmennamen Swiss Air Lines Ltd. zu verbieten. Der Entscheid erfolgte, ohne dass das Gericht eine Stellungnahme der Crossair AG als nötig erachtete.

Der Entscheid des Handelsgerichts, die Klage der Swissair
Gruppe abzulehnen, stützt sich auf zwei voneinander
unabhängige Punkte:

Zum einen verneint das Handelsgericht, dass der
Swissair Gruppe ein später nicht mehr leicht
wiedergutzumachender Nachteil entsteht, wenn die Crossair ab
31. März den Namen SWISS verwendet. Deshalb konnte das
Gericht schon aus diesem Grund keine vorsorglichen
Massnahmen bewilligen, wie sie die Swissair Gruppe gefordert
hatte.

Ausserdem ist das Gericht im Gegensatz zur Swissair
Gruppe klar der Auffassung, dass keine Verwechslungsgefahr
zwischen SWISS und Swissair besteht, weil sich die beiden
klar von einander unterscheiden. Dass auch die SWISS auf dem Seitenleitwerk ihrer Maschinen das Schweizer Kreuz abbildet

was die Swissair Gruppe verhindern wollte - betrachtet das
Gericht als selbstverständlich.

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