Krankenkassen: Konzept liegt Ende März vor

Wien (OTS) - Spätestens Ende März wird die neue Geschäftsführung des Hauptverbandes der Bundesregierung ein Konzept zur mittelfristigen Sanierung der sozialen Krankenversicherungen vorlegen. So kommentiert der neue Sprecher der Geschäftsführung im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, Dr. Josef Kandlhofer, die jüngst veröffentlichten Ziffern zur Gebarungsvorschau der Krankenkassen für die Jahre 2002 bis 2004. Kandlhofer: "Dabei handelt es sich um eine grobe Schätzung und keinen Zielwert der 23 Krankenversicherungsträger, die vom Hauptverband in einem ersten Schritt zusammengefaßt werden". Die Krankenversicherungen haben für jedes Geschäftsjahr einen Voranschlag und im Zusammenhang damit vierteljährlich eine rollierende Gebarungsvorschaurechnung für die nächsten zwei Jahre zu erstellen, um bei bestimmten Entwicklungen in der Gebarung rechtzeitig gegensteuern zu können.

Bekanntlich haben die Krankenversicherungen ursprünglich auch für 2001 mit einem Abgang von 422 Millionen Euro (5, 8 Milliarden Schilling) gerechnet. Diese Einschätzung wurde Mitte August des vergangenen Jahres dann auf minus 247 Mio. Euro (minus 3,4 Milliarden Schilling) revidiert. Nach dem dem Hauptverband nun vorliegenden vorläufigen Endergebnis konnte dieser Abgang sogar deutlich auf 149 Millionen Euro (2,05 Milliarden Schilling) reduziert werden. Ausschlaggebend dafür waren neben höheren Beitragseinnahmen die getroffenen Maßnahmen, die zu Ausgabeneinsparungen im Bereich der Medikamentenkosten und bei den Aufwendungen für die Verwaltung geführt haben.

"Die Österreicher und Österreicherinnen werden auch in Zukunft darauf vertrauen können, dass das hervorragende Leistungsniveau der sozialen Krankenversicherung gesichert bleibt", so Kandlhofer abschließend.

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