SCHWEITZER: Ausländerarbeitslosigkeit: Doppelzüngigkeit Gusenbauers

Unkenntnis der Sprache ein Hauptgrund für Ausländerarbeitslosigkeit - Saisonnierregelung vor allem für Menschen aus Beitrittskandidatenländern interessant

Wien, 2002-03-05 (fpd) - Die neuen Zahlen über den überdurchschnittlichen Anstieg der Ausländerarbeitslosigkeit würden die Richtigkeit des von der FPÖ initiierten Integrationspakets voll bestätigen, betonte heute FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer. ****

Dem SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer warf Schweitzer Doppelzüngigkeit vor. Die früheren Regierungen unter SPÖ-Kanzlerschaft hätten Ausländer nach Österreich geholt, sich aber nicht um deren Integration gekümmert. Das Ergebnis sehe man jetzt mit knapp 50.000 arbeitslosen Ausländern. Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegenzuwirken, habe die Regierung nun verpflichtende Deutschkurse beschlossen, die die Chancen für Ausländer auf dem Arbeitsmarkt deutlich erhöhen würden. Ein Hauptgrund für die hohe Ausländerarbeitslosigkeit sei nämlich, wie alle Experten bestätigen würden, die mangelhafte oder nicht vorhandene Beherrschung der deutschen Sprache.

Zu der von Gusenbauer so heftig kritisierten Saisonnierregelung merkte Schweitzer an, daß dieses Modell vor allem für Menschen aus Beitrittskandidatenländern interessant sei, die dadurch die Möglichkeit hätten, mit dem in Österreich verdienten Geld ein angenehmeres Leben in ihrer Heimat zu führen. (Schluß)

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