Oberhaidinger: Regierung hat billigeren Strom verhindert

Wien (SK) Wenig überrascht zeigt sich SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger über den Umstand, dass die Haushalte nicht von der Strommarktliberalisierung profitieren. Schuld sei die Regierung, die die Energieabgabe verdoppelt habe. Durch die Liberalisierung wäre eine Verbilligung des Haushaltsstroms um knapp einen Cent pro Kilowattstunde möglich gewesen, "diesen Spielraum hat die Regierung mit der höheren Energieabgabe aber weggenommen", kritisierte der SPÖ-Energiesprecher am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die einzige Möglichkeit, dass der Strom für die heimischen Haushalte doch noch billiger wird, liege im Bereich der billigeren Netztarife; allerdings bleibe abzuwarten, ob dieser Preisvorteil den Kunden auch tatsächlich weitergegeben wird. Auch beim Gas erwartet sich Oberhaidinger keine nennenswerten Preissenkungen für Haushaltskunden sowie kleine und mittlere Unternehmen, da hier der Spielraum für die Anbieter noch viel geringer sei als beim Strom. (Schluss) ml

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