FPÖ kritisiert "Parteibuchschlacht" um St. Pöltner Spital

Freiheitliche fordern entpolitisierte Holding nach Vorbild Steiermark und freie Wahl des Spitals

St. Pölten (OTS) - Massive Kritik an ÖVP und SPÖ im Zusammenhang mit einer möglichen Übernahme des St. Pöltner Spitals durch das Land Niederösterreich übte heute die freiheitliche Klubobfrau im NÖ Landtag, Barbara Rosenkranz: "Die durchaus gute Idee einer einheitlichen Trägerschaft für aller Spitäler des Landes ist mittlerweile in eine beinharte Parteibuchschlacht ausgeartet!" Vor allem die vergangene Landtagssitzung hätte bewiesen, daß es diesen beiden Parteien nicht vorrangig um das Wohl der Patienten ginge, sondern um ihren Machteinfluß auf das Spitalspersonal. Rosenkranz forderte daher erneut eine gemeinnützige Gesellschaft als Träger für Krankenhäuser nach steirischem Vorbild, wie es die NÖ Freiheitlichen seit 11 Jahren forderten. ****

In dieser Holding sollten Fachleute - etwa Ärzte und Betriebswirte - ihr Fachwissen einbringen, gleichzeitig wäre damit ein erster und entscheidender Schritt zur Entpolitisierung des Krankenhausbereiches gesetzt. Rosenkranz: "Der Politik muß es jedoch vorbehalten bleiben, die flächendeckende Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau durch eine Standortgarantie absichern!" Die so "freigespielten Politiker" sollte sich dann vermehrt um Patientenangelegenheitern kümmern. "So ist etwa das leidige Problem der Gastpatienten noch immer nicht gelöst. Kranke Menschen müssen das Krankenhaus ihres Vertrauens frei wählen können!", schloß die freiheitliche Klubchefin.

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