Blaue Krokodilstränen um Mindestlohn unglaubwürdig!

1000 Euro Mindestlohn in den Bau- und Holzbranchen längst umgesetzt

Brunn/Gebirge (FSG-GBH). "Ich habe ja volles Verständnis dafür, dass Sie auch wieder einmal eine Schlagzeile brauchen, Frau Landesrätin Haubner, aber bitte nicht auf Kosten der ArbeitnehmerInnen in Österreich", erklärte der Bundesvorsitzende der FSG Bau-Holz Johann Driemer.++++

"Die Regierungsparteien hätten in den letzten Jahren Zeit genug gehabt, die ÖGB-Forderung nach 1000 Euro Mindestlohn tatkräftig zu unterstützen. Die späte Einsicht der FPÖ-Landesrätin kann schon bei ihrer Haltung zum Sozialstaats-Volksbegehren auf ihre Nachhaltigkeit überprüft werden", so Driemer weiter.

In den Bau- und Holzbranchen sind die 1000 Euro Mindestlohn längst umgesetzt. Das Problem ist neben den geringe Löhnen die höchste Steuer- und Abgabenquote der Zweiten Republik - eine Quote, die die blau-schwarze Bundesregierung zu verantworten hat, sowie ein Sozialabbau, der immer mehr Beschäftigte in sogenannte prekäre Beschäftigungsverhältnisse drängt.

Driemer abschließend: "Es nützt nichts, wenn man den ArbeitnehmerInnen in die eine Hand einen Euro mehr gibt, wenn ihnen der Finanzminister aus der anderen Hand gleichzeitig zwei Euro wegnimmt. Die FSG Bau-Holz fordert daher einen sofortigen Belastungsstopp und ein Ende des Sozialabbaus."

FSG, 5. März 2002
Nr. 019

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