Swoboda zu Nahost: Beide Seiten müssen die Spirale der Gewalt durchbrechen

Wien (SK) "Beide Seiten im Nahost-Konflikt müssen die Spirale der Gewalt durchbrechen. Große politische Persönlichkeiten zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie Gewalt propagieren oder dulden, sondern ihr ein Ende bereiten", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation Hannes Swoboda Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Ariel Sharon, der der Bevölkerung Israels Frieden und Sicherheit versprochen hat, hat ihr nur mehr Unfrieden und weniger Sicherheit gebracht." Auf der anderen Seite sei es nicht genug, wenn Yasser Arafat Selbstmordattentate verurteile: "Er muss auch konkrete politische Handlungen setzen, um seinen politischen Zielen Glaubwürdigkeit zu verleihen." ****

Der Friedensplan der Saudis sei ein "Ansatzpunkt, der von den Konfliktparteien und von Europa aufgegriffen werden muss, um den Schrecken im Nahen Osten zu beenden."

"Klar ist, dass die Frage der palästinensischen Flüchtlinge zu behandeln ist, aber auch der Rückzug der Israelis aus besetzten Gebieten, insbesondere den Golanhöhen. Ohne Rückzug im Austausch zu Sicherheitsgarantien kann der saudische Plan keine volle Unterstützung im arabischen Lager bekommen", schloss Swoboda. (Schluss) ml/mm/mp

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK