OeNB - Anzahl der Kreditinstitute in Österreich und deren Beschäftigte Stand: 31.12.2001

Wien (OTS) -

  • Verringerung der Hauptanstalten von 923 (Ende 2000) auf 907.
  • Rückgang der Bankstellen um 26 Standorte auf 5.453.
  • Erhöhung der Anzahl der Beschäftigten (nach Köpfen) um 1.302 (bzw. 1,7%) auf 76.373, bei kapazitätsorientierter Betrachtung um 158 auf 69.615.
  • 19 Banken sind zu 100% und neun weitere mehrheitlich in Auslandsbesitz

Bei den Hauptanstalten der österreichischen Kreditinstitute
ist 2001 eine Verringerung von 923 (2000) auf 907 eingetreten.
Die Anzahl der Zweigstellen ist gleichzeitig von 4.556 (2000) auf 4.546 zurückgegangen. Somit wurde die Zahl der Bankstellen in Österreich im Berichtsjahr um 26 vermindert. Damit hat sich der seit 1993 feststellbare Trend zur Reduktion des österreichischen Bankstellennetzes 2001 abgeschwächt fortgesetzt.

Kreditinstitute Gesamt
Hauptanstalten Zweiganstalten
1990 .............. 1.210 4.497
1991 .............. 1.165 4.594
1992 .............. 1.104 4.667
1993 .............. 1.063 4.691
1994 .............. 1.053 4.683
1995 .............. 1.041 4.686
1996 .............. 1.019 4.694
1997 .............. 995 4.691
1998 .............. 971 4.576
1999 .............. 951 4.576
2000 .............. 923 4.556
2001 .............. 907 4.546

2001 kam es bei den Hauptanstalten zu 20 Fusionen, acht Neugründungen und vier Schließungen. Schließungsgründe waren jeweils zwei Konzessionszurücklegungen bzw. Konkurseröffnungen.

Hauptanstalten Zweigstellen
Neugründungen ... + 8 + 65
Schließungen .... - 4 - 91
Fusionierungen .. - 20 + 16

-----------------------
- 16 - 10

Im Berichtsjahr standen 73 Neugründungen von Bankstellen 95 Schließungen gegenüber.

Neugründungen gab es in Wien 23, in Niederösterreich 16, in Oberösterreich neun, in der Steiermark sieben, in Kärnten und Vorarlberg jeweils sechs, in Salzburg, Tirol und dem Burgenland jeweils zwei.

Die Schließungen verteilten sich auf Niederösterreich (18), Wien (14), Kärnten (13), Oberösterreich und Tirol jeweils 12, Steiermark (11), Salzburg (neun) und Burgenland und Vorarlberg jeweils drei.

Die Anzahl der Fusionen von Hauptanstalten hat sich 2001 gegenüber dem Vorjahr um 6 auf 20 verringert; zwei im Aktienbankensektor (beide in Wien), drei im Sparkassensektor (jeweils eine in der Steiermark, in Oberösterreich und in Niederösterreich) , elf im Raiffeisensektor (fünf in Oberösterreich, vier in Tirol und zwei in Kärnten), drei im Volksbankensektor (jeweils eine in Wien, in Oberösterreich sowie
in Vorarlberg) und eine im Sonderbankensektor (in Wien).

Die größte Verschmelzung im Berichtszeitraum stellte die Übernahme der P.S.K. Bank GmbH durch die Österreichische Postsparkasse AG dar.

Unter den 907 Kreditinstituten befinden sich 18 Zweignieder-lassungen ausländischer Banken.

11 Aktienbanken und acht Sonderbanken befinden sich zu 100%, weitere fünf Aktienbanken, eine Sparkasse und drei Sonderbanken mehrheitlich in Auslandsbesitz.

Entwicklung der österreichischen KI in Auslandsbesitz
1990 1995 2000 2001 100% Auslandsbesitz .......... 14 17 18 19 davon aus EU-Ländern .... 5 8 9 10 davon aus anderen Ländern 9 9 9 9
50% - unter 100% Auslandsbes. 10 13 11 9 davon aus EU-Ländern .... 4 7 7 4 davon aus anderen Ländern 6 6 4 5 Zweigniederlassungen ausl.Banken 2 7 16 18 davon aus EU-Ländern .... 1 3 15 17 davon aus anderen Ländern 1 4 1 1

Der Vergleich zeigt eine Zunahme bei den zu 100 Prozent aus
der EU stammenden Kreditinstituten sowie bei den mehrheitlich aus Drittstaaten kommenden Banken.

Mit dem Beitritt zur Währungsunion verstärkte sich der Trend zur Errichtung von Zweigniederlassungen im Rahmen der Niederlassungsfreiheit.

Darüber hinaus üben noch weitere 193 Kreditinstitute ihre Tätigkeit in Österreich auf Basis der Dienstleistungsfreiheit
aus.

Zum 31.12.2001 wurden von inländischen Kreditinstituten
21 Filialen (2000: 24) und 43 Repräsentanzen (2000: 60) im
Ausland betrieben. Nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung:

Filialen Repräsentanzen
1990 ..... 9 66
1995 ..... 15 72
2000 ..... 24 60
2001 ..... 21 43

Die Anzahl der Beschäftigten (nach Köpfen) im österreichischen Bankwesen hat sich zum Stichtag 31.12.2001 gegenüber dem Vorjahr von 75.071 um 1.302 Mitarbeiter (bzw. 1,7%) auf 76.373 erhöht. Verglichen mit dem Höchststand (1992) liegt der Mitarbeiterstand dzt. nur um 759 Mitarbeiter bzw. rd. 1% niedriger.

Bei kapazitätsorientierter Betrachtung (laut Quartalsbericht) ergibt sich gegenüber 2000 eine Zunahme um 158 Beschäftigte auf 69.615.

Mitarbeiterstand der Kreditinstitute gesamt:

1990 ..... 74.597
1991 ..... 75.979
1992 ..... 77.132
1993 ..... 76.162
1994 ..... 76.630
1995 ..... 76.257
1996 ..... 75.716
1997 ..... 75.224
1998 ..... 74.846
1999 ..... 74.775
2000 ..... 75.071
2001 ..... 76.373

Bei sektoraler Betrachtung zeigt sich ein erwähnenswerter Personalrückgang lediglich bei den Aktienbanken und Bankiers
(- 5,2%). Nennenswerte Ausweitungen des Mitarbeiterstandes
erfolgten im Sparkassensektor (+ 4,9%) und bei den Landes-Hypothekenbanken (+ 9,6%).

Mit Ausnahme der weiblichen Hauptbeschäftigten (- 170, 2000:
+ 551) kam es im Jahr 2001 in allen anderen Beschäftigungskategorien zu Zuwächsen. Die stärkste Ausweitung fand bei den weiblichen Teilzeitbeschäftigten statt (+ 1.209,
2000: + 186).

Mitarbeiter nach Beschäftigungskategorien

1998 1999 2000 2001 Männliche Hauptbeschäftigte ... 35.637 35.200 34.745 34.873 Männliche Teilbeschäftigte .... 467 551 565 700 Weibliche Hauptbeschäftigte ... 29.839 29.773 30.324 30.154 Weibliche Teilbeschäftigte .... 8.903 9.251 9.437 10.646

---------------------------------- Insgesamt ..................... 74.846 74.775 75.071 76.373

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