Pietsch: Aufgriffe illegaler Grenzgänger häufen sich dramatisch

Forderung nach verbesserter länderüberschreitender Zusammenarbeit im Grenzschutzbereich

St. Pölten, (SPI) - "Die Aufgriffe illegaler Grenzgänger häuften sich in den letzten Wochen derart dramatisch, dass man, hochgerechnet auf das ganze Jahr, mit einem neuem Rekordwert für 2002 rechnen wird müssen. Über die Dunkelziffer der illegalen Einwanderer, die dem wachsamen Auge der Exekutive entgangen sind, gibt es überhaupt nur vage Schätzungen", gibt der Sicherheitssprecher der SPNÖ LAbg. Karl Pietsch zu bedenken. Angesichts der Einsparungen sowie Postenkürzungen im Bereich der Sicherheit, die man in letzter Zeit hinnehmen musste, nimmt es nicht Wunder, dass sich ausländische Schlepperorganisationen animiert fühlen, vermehrt in Richtung Österreich aktiv zu werden. "Für die Bevölkerung muss klar sein, dass einschneidende Einsparungen im Exekutivbereich immer auch mit einem größerem Gefahrenpotential für die öffentliche Sicherheit Hand in Hand gehen. Gibt es weniger Personal, dass die Außengrenzen zu Niederösterreichs nördlichem sowie östlichem Nachbarn absichert, werden es künftig auch mehr Migranten über die Grenze nach Österreich schaffen", so der Sicherheitssprecher.****

Pietschs Vorschlag zur Entschärfung der angespannten Situation auf Österreichs Grenzen setzt daher neben einer Erhöhung der Personalstärke der Grenzgendarmerie vermehrt auf eine verbesserte länderüberschreitende Zusammenarbeit im Grenzschutzbereich. "Wir müssen mit den slowakischen und tschechischen Kollegen mehr und vor allem besser kooperieren. Eine dramatische Zunahme der Schlepperkriminalität lässt sich nur grenzüberschreitend in den Griff bekommen. Mein Appell gilt daher dem Innenministerium hier vermehrt Kontakte zu knüpfen, sowie kolportierte Einsparungsmaßnahmen im Exekutivbereich erneut zu überdenken. Im Sinne für mehr Sicherheit in Niederösterreich", so LAbg. Karl Pietsch abschließend.

rs

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