Kandidatur Fußball-EM 2008 nimmt konkrete Formen an

Nur geringfügiger Ausbau beim Finalort Happel-Stadion erforderlich

Wien, (ORS) Im Hotel Intercont präsentierten die Verantwortlichen von Österreich und der Schweiz die gemeinsame Kandidatur zur Bewerbung der Fußball-EM 2008. Der Countdown ist somit angelaufen. Unbeirrbar, dass sich sechs weitere Konkurrenten um diese Ausrichtung bewerben werden, ist man vom Erfolg überzeugt. "Jede starke Idee braucht einen starken Partner" argumentierte Koordinator Bernd Fisa. Das Sponsoren-Team für diese Kandidatur ist bereits komplett, die Vorbereitungen laufen nunmehr auf Hochtouren, die so laut dem Projektleiter der Eidgenossen, Thomas Helbling, insgesamt 3,6 Millionen Euro betragen werden, die Organisationskosten selbst beziffert er mit 80 Millionen Euro. Was unser Nachbarland betrifft:
Das Stadion in Basel - wo am 21. August ein freundschaftliches Länderspiel zwischen den beiden Ländern ausgetragen wird - ist betriebsfertig, die weiteren vorgesehenen EM-Stätten in Basel (bis 2003), Bern (2oo4) und Zürich (2006) sind voll im Terminplan. Dagegen spießt sich in Österreich noch einiges. Verantwortlicher Wolfgang Gramann: "Im Happel-Stadion, wo das Finale vorgesehen ist, sind nur geringfügige Ausbauten von Nöten". Salzburg ist 2003 fertiggestellt, Innsbruck ebenfalls zeitgerecht, doch, so der heimische Projektleiter, "ist Klagenfurt derzeit noch das Sorgenkind".

Österreich bewirbt sich übrigens nunmehr ab 1996 bereits zum 3. Mal um eine EM-Kandidatur. Allseits vertritt man die Meinung, dass über die Konkurrenten ein steiniger Weg führt, doch man strahlt Zuversicht aus. Am 19. August inspiziert eine UEFA-Delegation die Austragungsorte in beiden Ländern. Kapitän Andy Herzog übernimmt sozusagen die sportliche Schirmherrschaft im Namen des ÖFB für diese Bewerbung. (Schluss) hof

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