BerufsschülerInnen am Wort

5., 7. und 12. März, jeweils ab 9 Uhr, im Gemeinderatssitzungssaal, Rathaus

Wien, (OTS) Die Abschlussveranstaltungen der Wiener BerufsschülerInntage wird heuer wieder im Wiener Rathaus stattfinden. Insgesamt nahmen 350 SchülerInnen aus 14 Berufsschulklassen das Angebot wahr, sich über die komplexen Strukturen der Stadt, in der sie leben, zu informieren und sich mit aktuellen Problemstellungen zu befassen. In den Wiener Berufsschulen fanden bereits ab Mitte Jänner Workshops zu den Schwerpunktthemen "Stadtentwicklung und Verkehr" und "Jugend und Soziales" statt. Mit Hilfe von ModeratorInnen und ExpertInnen erarbeiteten die Klassen Problemstellungen und tragen diese nun im Rathaus an die zuständigen PolitikerInnen heran.

Damit die Anliegen der Jugendlichen auch in der praktischen Arbeit Resonanz finden, werden Mitglieder der Wiener Stadtregierungen, die für die jeweiligen Fachbereiche verantwortlich sind, eingebunden. Jugend- und Sozialstadträtin Grete Laska wird sich am 7. und am 12. März mit den Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen auseinandersetzen, Planungsstadtrat Rudi Schicker wird am 5. März mit den Lehrlingen diskutieren. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 9:00 im Gemeinderatssitzungssaal.

Damit sind spannende Diskussionen und interessante Einblicke in die Welt der Wiener Lehrlinge garantiert. "Ich habe in letzter Zeit wiederholt meine Sorge ausgedrückt, dass viele Jugendliche im Herbst keine Lehrstelle finden und damit auch keine weitere Ausbildungsmöglichkeit haben könnten." Wien hat seit 1997 zwar alles daran gesetzt, Jugendarbeitslosigkeit zu verhindern, durch die Einstellung der Gelder auf Bundesseite droht jetzt allerdings eine Verschärfung der Lage. In diesem Zusammenhang hat Laska den Bund aufgefordert, neue Auffangnetze zu schaffen und Stiftungen als echten Ausbildung-Ersatz zuzulassen. "Wir haben an Bund und die Wirtschaft appelliert, aber es wird vor allem interessant sein, mit den Betroffenen direkt zu diskutieren. Denn nur wenn wir genau zuhören, können wir auf die Anliegen der jungen Menschen in dieser Stadt eingehen." so Jugendstadträtin Laska bezugnehmend auf die BerufsschülerInnentage. Und abschließend: "Für mich hat die Einbindung von Jugendlichen in demokratische Prozesse schon immer eine große Rolle gespielt. Sie soll sowohl auf gesamtstädtischer als auch auf Bezirksebene mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit werden." (Schluss) eg

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