Missstände auf den Unis - AktionsGemeinschaft startet neue bundesweite Kampagne Education: (Im)Possible

AG-Bundesobmann Rohr: "Studierende haben ein Recht auf mehr Leistung und werden diese Missstände nicht hinnehmen!"

Wien (OTS) - "Mit der Einführung der Studiengebühren sehen sich die Studierenden einer völlig ungewohnten Situation gegenüber: Sie müssen an die Universitäten einen empfindlich höheren Beitrag zum Studium leisten", leitete Christoph Rohr bei der heutigen Pressekonferenz zur Kampagne seiner Fraktion über. "Sie sehen sich dadurch verstärkt als Partner der Universitäten, dementsprechend hoch sind ihre berechtigten Erwartungen an das Angebot der Unis."

Die AktionsGemeinschaft teile diese Erwartungen und habe folglich die Situation auf den Universitäten einer ersten Analyse unterzogen. Ergebnis: Teils untragbare Zustände, manche von ihnen sogar ungesetzlich!

Lehramtsstudentin Sabine S. musste zum Beispiel ganze sechs Monate auf ein Zeugnis warten (gesetzlich erlaubt ist ein Monat) und verlor dadurch einen Monat lang ihre Waisenpension. Auf dem Institut für Publizistik in Wien werden laut Homepage Studierende nur ab einem Notenduchschnitt von "Gut" für das Doktoratsstudium akzeptiert, was einem Knock-Out-System gleich käme und darüber hinaus rechtswidrig ist.

Petra Olf (Generalsekretärin): "Das hat uns zu unserer Österreich-weiten Kampagne "Education: (Im)Possible" bewogen. Gemeinsam mit den Studierenden wollen wir die Probleme aufzeigen. Frei nach dem Motto: Wir zahlen - wir fordern." Zu diesem Zwecke wurde eine eigene Homepage ins Leben gerufen
http://www.education-impossible.at, wo Studierende sich an der Aktion
beteiligen und Missstände schicken können.

Außerdem plant die AG einen "Weltrekordversuch": Ein eigens eingesetzter Beschwerdebus mit "AGenten" wird quer durch Österreich in allen Uni-Städten Station machen und die Studierenden zur Teilnahme am längsten Beschwerdebrief der Welt animieren. Christoph Rohr abschließend: "Die AktionsGemeinschaft wird Studiengebühren niemals gutheißen. Gerade jetzt haben wir Studierende mehr Recht auf Leistung!"

Rückfragen & Kontakt:

Christoph Rohr (AG-Bundesobmann)
Tel.: 0676 - 503 84 64
christoph.rohr@aktionsgemeinschaft.at

Christoph Unger (AG-Pressesprecher)
Tel.: 0699 - 11 89 33 22
christoph.unger@aktionsgemeinschaft.at

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