Vassilakou zum Fall Omofuma: Grüne fordern faire Asyl- statt Abschiebepolitik

"Afrika-Haus"-Forderung aktueller den je

Wien (Grüne) - "Um derartige Tragödien in Zukunft von vorneherein auszuschließen, fordern wie den sofortigen Stopp dieser menschenverachtenden Abschiebepraktiken. Gefragt sind faire Asylverfahren anstatt dieser grausamen Abschiebepolitik Die politsche Verantwortung ist im Fall Marcus Omofuma lückenlos aufzuklären", so reagiert die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou auf den heute in Korneuburg beginnenden Strafprozess um den Tod des Nigerianers. Die Familie des Opfers will die Grüne Stadträtin rasch entschädigt wissen.

In diesem Zusammenhang macht die Grüne Stadträtin darauf aufmerksam, dass sich seit dem mittlerweile fast 3 Jahre zurückliegenden Tod des "Schubhäftlings" Omofuma für die Afrikanische Gemeinde in Wien fast nichts zum besseren geändert hat:
Nach wie vor existiert kein Antirassismusgesetz, eine große Gruppe der AfrikanerInnen lebt in prekären Aufenthaltsverhältnissen, außerdem sind die AfrikanerInnen mit massiver Arbeitslosigkeit konfrontiert.

Vassilakou abschließend: "Auch auf Grund einer von den Grünen in Auftrag gegebenen und von Dr. Walter Ajaegbu durchgeführten Befragung von 150 AfrikanerInnen wissen wir um die schwierigen Lebensverhältnisse. Umso wichtiger wäre für die afrikanischen Vereine ein eigenes Dach über dem Kopf. Die Grüne Forderung nach einem 'Afrika-Haus', einem Kultur- und Beratungszentrum für Afrikaner ist aktueller den je."

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