"Entbehrliche Diskussion" zur EVN gefährdet Börsenkurs

Sobotka: "Es geht auch um Geld der Klein-Aktionäre"

St.Pölten (NLK) - Verwundert zeigte sich am Freitag Finanz-Landesrat und Eigentümervertreter der EVN Mag. Wolfgang Sobotka über die Diskussion im NÖ Landtag über einen Antrag zur gesetzlichen Verankerung der Mehrheitsbeteiligung des Landes an der EVN. Die Diskussion schade dem Börsenkurs der EVN und dadurch nicht nur dem Land, sondern auch jedem kleinen Aktionär, so Sobotka.

"Einigen dürfte entgangen sein, dass es bereits ein Bundesgesetz gibt, das genau diesen Punkt regelt. Noch dazu steht dieses Gesetz im Verfassungsrang und kann daher nur mit einer Zweidtrittel-Mehrheit, also mit Zustimmung der SPÖ, geändert werden", zeigte sich Sobotka verwundert.

"Die EVN ist ein börsenotiertes Unternehmen, das zu 51 Prozent vom Land gehalten wird. Das Land Niederösterreich hat weder Interesse noch die gesetzlichen Möglichkeiten, dies zu ändern. Hier eine entbehrliche Diskussion in Gang zu bringen, die mitunter negative Auswirkungen auf die Börsenkurse hat, schadet nicht nur dem Unternehmen, sondern in weiterer Folge auch dem Land Niederösterreich und dem kleinen niederösterreichischen EVN-Aktionär", so Sobotka weiter.

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