FORMAT: Modekette Schöps bestätigt Verkaufsverhandlungen

Der italienische Kosmetik- und Textilmulti Piofrancesco Borghetti will übernehmen

Wien (OTS) - Die österreichische Modekette Schöps beendet Spekulationen um eine Übernahme durch den italienischen Investor Piofrancesco Borghetti. Dem Nachrichtenmagazin FORMAT bestätigt Schöps-Vorstand und Miteigentümer Guido Eric Wolfram "sehr konkrete Verkaufsverhandlungen für das Unternehmen. Das Geschäft ist nicht finalisiert, aber wir sind sehr weit."

Die 113 Filialen sollen unter der Marke Schöps weitergeführt werden. "Die Marke bleibt ebenso erhalten wie meine Person", wird Wolfram im FORMAT zitiert. "Ausschließlich die Ladenlokale zu verkaufen, würde ich als Gesellschafter keinesfalls mittragen." Zuletzt erzielte Schöps 110 Millionen Euro Umsatz.

Kaufinteressent ist Dottore Piofranceso Borghetti. Der sonore Patrone, er besitzt unter anderem den Düsseldorfer Kosmetikkonzern Marbert, die italienische Parfumerie-Kette Limoni und den Hamburger Modekette Jean Pascale dürfte bereit sein, gut 80 Millionen für den heimischen Textilfilialisten auf den Tisch zu legen.

Für den Hamburger Mehrheitseigentümer von Schöps, Thomas J.C. Matzen, seinen Partner Wolfgang Biedermann, den Hauptverhandler des Deals, und Eric Guido Wolfram wäre das ein einträgliches Geschäft. Als die Gruppe 1989 die damals 72 Filialen von Schöps-Gründer Leopold Böhm übernahmen, zahlten sie nicht einmal die Hälfte.

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