"profil": Avanti-Gruppe wird in kleinen Teilen verkauft

Öllager in Korneuburg ging an den ungarischen Energiekonzern MOL - Käufer für Donauflotte gesucht

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wird der angeschlagene Tankstellenkonzern Avanti in kleinen Teilen verkauft. Vor wenigen Wochen sei das 1974 an den Ufern der Donau errichtete Öllager Korneuburg an den ungarischen Energiekonzern MOL gegangen. Für die rund 40 Schiffe der Donauflotte werden nun ebenfalls Interessenten gesucht, heißt es in dem Bericht.

Die mit dem Verkauf der Avanti-Gruppe beauftragte CA IB sucht seit mehr als einem Jahr Käufer für das schwer verschuldete Unternehmen.

Avanti steht bei Banken und Lieferanten mit insgesamt 130 Millionen ist verschuldet - Finanzierungen, denen kaum werthaltige Sicherheiten gegenüber stehen. Im Mai vergangenen Jahres platzten aufgrund der hohen Verbindlichkeiten Verhandlungen mit dem russischen Mineralölkonzern Lukoil. Im Jänner dieses Jahres stieg Shell Austria aus einem mit Avanti betriebenen Tankstellenunternehmen aus.

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"profil"-Redaktion

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