Sallmutter zu Waneck: Behauptungen der Kostenverschleierung im früheren Hauptverband sind Ungeheuerlichkeit

Mehrkosten der neuen Struktur bereits im Dezember von neuer Führung bestätigt

Wien (GPA). "Dass durch die Schaffung neuer und größerer Gremien die Kosten der Selbstverwaltung im Hauptverband steigen werden, ist seit langem kein Geheimnis. Dies wurde bereits von der neuen Führung anlässlich einer Pressekonferenz am 21. Dezember des Vorjahres bestätigt. Die heutigen Behauptungen von Staatssekretär Waneck, es wäre im Hauptverband zu einer Kostensenkung gekommen, entbehren jeder Grundlage und können auch durch nichts belegt werden" so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Hans Sallmutter, zur aktuellen Debatte rund um den Hauptverband der Sozialversicherungsträger.++++

Die Behauptungen von Staatssekretär Waneck, die alte Selbstverwaltung, die zugleich die Geschäftsführung innehatte, hätte die Kosten verschleiert, bezeichnet Sallmutter als "Ungeheuerlichkeit".

"Es gibt kaum ein öffentliches Unternehmen, das so strengen Prüfungen unterliegt, wie die österreichische Sozialversicherung. Die Kosten der Selbstverwaltung waren früher genau so transparent wie heute. Durch die Bestätigung der aktuellen Zahlen durch den Hauptverband sind die Waneck-Äußerungen eine einzige Blamage", so Sallmutter.

"Schön langsam kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass überall dort, wo freiheitliche Politik ans Werk geht, eine Selbstbedienungsmentalität auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler einzieht. Noch gut in Erinnerung ist uns die falsche Frau Magistra Fabel und ihre Gehaltsansprüche oder die Geldverschwendung im Infrastrukturministerium unter Monika Forstinger", so Sallmutter abschließend.

ÖGB, 1. März 2002
Nr. 173

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