Povysil: Barocke Marchfeld-Schlösser im alten Glanz mit neuem Leben erfüllt

01-03-2002: "Das Beispiel der Verwaltung von Schloß Schönbrunn hat uns gezeigt, daß mit innovativen Ideen und neuen Konzepten barocke Architektur durchaus erfolgreich revitalisiert werden kann. Diese Erfahrung nutzen wir nun, um einige der schönsten ehemaligen Jagd-und Landschlösser des späten 17. und frühen 18. Jahrhundert wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es handelt sich hierbei um die sogenannte "Marchfelder Schlösserstraße" bestehend aus den Schlössern Schloß Hof, Niederweiden, Obersiebenbrunn, Eckartsau, Marchegg und Orth an der Donau.", zeigt sich die freiheitliche Abg. und Vorsitzende des Kulturausschusses Dr. Povysil zufrieden.***

"Der Erfolg besteht darin, daß der seit längerem gehegte Wunsch nach der Zusammenführung und Restauration der Schlösser nun Wirklichkeit geworden ist. Dazu mußte das Areal rund um die Bauten wieder zusammengeschlossen werden, das Mobiliar und die bildliche Ausstattung werden aus den Depots der Bundesmuseen und den Räumen der Botschaften im Ausland wieder an ihren angestammten Platz "zurückkehren". Alte Haustierrassen aber auch Wild sollen die Gehöfte beleben. Die Restauration und Inbetriebnahme sowie die Erstellung der Konzepte wird durch die Starthilfe der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft sowie die Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft sachadäquat und mit viel Erfahrung umgesetzt, erläuterte Povysil.

Ziel sei es, in der Region einen kulturpolitischen Impuls zu setzen! "Das Projekt sieht vor, einen Treffpunkt für Kultur- und Naturinteressierte zu gestalten. Diese Schlösser wurden vor zweihundert Jahren errichtet, um den in Wien lebenden Adeligen einen im Sommer gern genutzten Ort der Erholung und Freude fernab der Großstadt zu bieten. Jetzt sollen sie wieder im alten Glanz erstrahlen, damit sie ihre ursprüngliche Funktion - diesmal aber für alle Besucher - wieder genutzt werden können." führte Povysil weiter aus.

"Nach der Ausgliederung der Bundesmuseen und dem Errichten des Museumsquartiers Wien gelingt uns hier ein weiter wichtiger Schritt zu einer vielfältigen, kulturellen Umgebung! Vom Barock zur Moderne, von der Kunst bis zur Natur - der moderne Besucher wird dazu noch eine neue Erlebniswelt im Marchfeld vorfinden, die allen Ansprüchen gerecht werden soll!", so Povysil abschließend. (Schluß)

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