Waneck: Berechnungen zu Verwaltung des Hauptverbandes sind falsch!

Schlankere Verwaltung kostet insgesamt weniger

Wien, (BMSG/STS) - "Die heute im ORF-Radio kolportierten Berechnungen zur angeblich verteuerten Verwaltung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger (HV) sind unseriös und grundfalsch", kommentierte FP-Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck. "Durch die von der Bundesregierung veranlasste Einsparung mehrerer Verwaltungsebenen haben sich die Gesamtkosten sogar verringert." ****

"Offenbar wollen gewisse Kreise im Hauptverband mit gezielten Fehlinformationen die Reformarbeit der Bundesregierung diskreditieren", so Waneck. Die Abschlankung der Hauptverbandsführungsebenen habe mit Sicherheit zu keiner Verteuerung geführt, sondern ganz im Gegenteil Kosten gespart. "Niemand kann ernsthaft behaupten, dass drei Führungsebenen teurer sind als acht", so Waneck, der darauf verwies, dass durch die Umstrukturierung eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung entstanden sei.

Im Hauptverband alt hätten sich, so Waneck, die Führungsgremien gegenseitig blockiert. Daher habe man entschieden die Strukturen zu vereinfachen und dem HV somit die Möglichkeit gegeben wieder operativ tätig zu werden. Vor der Reform durch die Bundesregierung stellte sich die Struktur wie folgt dar:
- Konferenz der leitenden Angestellten
- Verbandskonferenz
- Beirat
- Controllinggruppe
- Präsidium
- Vorstand
- Kontrollversammlung
- Leitende Angestellte
Heute, nach der Reform gibt es nur noch drei Verwaltungsebenen:
- Hauptversammlung
- Verwaltungsrat mit Sozial- und Gesundheitsforum
- Geschäftsführung mit Controllinggruppe

"Die auffällig niedrigen Kosten der alten Verwaltung erklären sich ganz einfach aus der Verschleierung der tatsächlichen Kosten durch die alte SP-Hauptverbandsführung", so Waneck. "Natürlich haben die Mitglieder der acht alten Gremien nicht gratis gearbeitet, sondern haben Sitzungsgelder kassiert, die natürlich NICHT in den Gehaltskonten ausgewiesen wurden", betonte Waneck. Nun zu behaupten die ordentlich ausgewiesenen Kosten der neuen Führungsstruktur sei teuerer als die alte könne nur als verspäteter Faschingsscherz bewertet werden, so Waneck.

Abgesehen davon, sei der Hauptverband derzeit in der Umstrukturierungsphase und könnte laut Vorgaben noch rund ein Drittel der Abteilungen einsparen, schloss Waneck. (Schluss) mg bxf

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