Bures zu Hauptverband: Blau-schwarzer Machtrausch führt zu unglaublicher Kostenexplosion

Bartenstein soll klarstellen, wie 80-prozentige Arbeitsleistung Frads überprüft werden kann

Wien (SK) "Jetzt hat es die Bevölkerung 'Schwarz auf Blau':
Die Reform des Hauptverbands diente einzig und allein der blau-schwarzen Machtübernahme. Die Regierung sprach von einer 'schlanken, sparsamen und effizienten Struktur für den Hauptverband', geschaffen hat sie genau das Gegenteil. Sie hat einen aufgeblähten Funktionärs- und Beraterstab installiert, der zu einer Kostenexplosion geführt hat", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Freitag in Reaktion auf einen Bericht im ORF-"Morgenjournal" fest, wonach die neuen Strukturen im Hauptverband zu einer Kostensteigerung um 80 Prozent geführt haben. "Diese Regierung spart einzig und allein bei den Menschen. Sich selbst und ihresgleichen versorgt sie mit einer unverschämten Großzügigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste", so Bures. ****

Alleine der neue Verwaltungsrat koste aufgrund größzügiger Aufwandsentschädigungen für die neuen Mitglieder um 300 Prozent(!) mehr als das frühere Gremium unter Hans Sallmutter. Weiters gibt es statt der 27-köpfigen Verbandskonferenz jetzt eine 39-köpfige Hauptversammlung; zusätzlich wurde ein 41-köpfiges Beratungsforum eingerichtet. Bures erachtet diese Kostenexplosion, die letztendlich die Versicherten zu tragen haben, als "Skandal": Der verantwortliche Minister Haupt müsste sofortige Konsequenzen ziehen und diese "in jeder Hinsicht misslungene Reform" des Hauptverbands zurücknehmen.

"Österreich kann sich weder den Machtrausch dieser Regierung noch ihre totale fachliche und soziale Inkompetenz leisten", sagte Bures. Denn die unzähligen Beraterstäbe, die sich diese Regierung auf allen Ebenen leistet, verschlingen zwar Millionen an Steuergeldern, können aber die Inkompetenz der Minister nicht wettmachen, so Bures.

Eine Klarstellung fordert Bures außerdem in der Causa Frad. "Wirtschaftsminister Bartenstein soll umgehend darstellen, wie er die 80-prozentige Arbeitsleistung seines Beamten zu überprüfen gedenkt. Denn es gibt eine empörte Öffentlichkeit, die dieser neuen Scheinlösung wenig Vertrauen schenkt", so Bures abschließend. (Schluss) ml

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